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SV Hummetroth II erreicht die Relegation

Der SV Hummetroth II setzt sich im Duell gegen den VfL Michelstadt durch. Meister SG Sandbach unterstreicht nochmals seine Überlegenheit in dieser Saison. Die Spiele im Überblick.

 

ODENWALDKREIS. Paukenschlag in der Kreisliga A: Aufsteiger SV Hummetroth II schlägt den VfL Michelstadt mit 5:4 und erreicht damit die Aufstiegsrunde zur Kreisoberliga. In einem höhepunktreichen Spiel setzte sich Hummetroth II auch wegen seines unbändigen Willens und hoher Einsatzbereitschaft durch.

 

KSV Reichelsheim – TSV Höchst II 2:1 (1:1). Lediglich eine nennenswerte Chance besaß die Höchster Reserve in der ersten Hälfte. Reichelsheim war von Beginn an klar überlegen, führte durch Bartosz Özimer nach 26 Minuten völlig verdient. Aber die Gäste forderten weiter die Chance zum Ausgleich und wurden kurz vor dem Seitenwechsel belohnt: Marc Schickling (44.) verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1. In der zweiten Hälfte fanden die Reichelsheimer auch bei kräftezehrenden Temperaturen einige Mal die besseren Lösungen: Josha Richstein (87.) belohnte den KSV mit dem verdienten 2:1.

 

SV Hummetroth II – VfL Michelstadt 5:4 (3:0). „Das war ein Krimi über 99 Minuten“, war SVH-Spielertrainer Odysseas Floros nach der „Schlacht“ ziemlich geschlaucht. Der VfL gab nie auf, kam zweimal nach Rückständen zum Ausgleich. „Michelstadt war sehr stark bei Standards und wir haben gerade bei hohen Bällen nicht gut ausgesehen. So haben wir nach 2:0-Führung das 2:2 hinnehmen müssen, ähnlich nach der 4:2-Führung als wir das 4:4 quittieren mussen.“ Dennis Schitz spielte nach langer Verletzungspause wieder und war der große Rückhalt sowie stets eine Gefahr, wenn er über rechts anlief. „Mit viel Willen, aber auch einigem Glück, haben wir dieses Spiel gewonnen. Michelstadt war brutal stark“, so Floros abschließend. Torfolge: 1:0 Morten Gräf (19.), 2:0 Issak Somov (40.), 2:1 Christopher Hörr (42.), 2:2 Jason Wins (59.), 3:2 Morten Gräf (64.), 4:2 Paul Heinrich (67.), 4:3 Jason Wins (75.), 4:4 Luca Adrian (77.), 5:4 Wassilios Temirzidis (84.).

 

Mümling-Grumbach mit Kantersieg gegen Erbach
FV Mümling-Grumbach – FSV Erbach 8:2 (2:1). Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung traten die Grumbacher auf. Erbach war in der ersten Hälfte gleichwertig, geriet aber nach 70 Minuten immer stärker unter Druck und kassierte in der Schlussphase noch vier bittere Gegentreffer. Die FV-Tore markierten Lukas Gebhardt (10., 42., 73.,), Jannes Höxter (52.), Philipp König (69.), Leon Belt (75., 90.) sowie Nick Boutschek (85.). Die Erbacher Tore besorgten Giuseppe Burgio (21.) und Emre Mutu (64.).

 

SV Gammelsbach – Türk Breuberg 2:1 (1:0). Der SVG kam besser ins Spiel und produzierte in der ersten Hälfte gute Chancen. Sebastian Karb (14.) brachte die Freiensteiner verdient in Führung. „Es war das erwartet schwere Spiel, gegen deutlich besser organisierte Breuberger“, berichtete Thomas Gruber (SVG). Beide Mannschaften kamen auch in der zweiten Hälfte überzeugend über den Kampf, in einem immer hektischeren Spiel. Mikael Kalkan (53.) besorgte den Gleichstand. Aber nur wenig später war Timo Zeiler (56.) zur Stelle und brachte die Oberzent-Elf wieder in Front. „Unser Heimsieg geht in Ordnung“, ordnete Gruber ein.

 

KSG Vielbrunn – SG Rothenberg 2:1 (1:0). Roman Schiedlowski (10.) sowie Leon Gadet (54.) besorgten die 2:0-Führung. Nils Schmidt (70.) markierte den Anschluss. „Hochverdienter KSG-Sieg“, so Martin Reinatz (KSG). Vielbrunn vergab viele hochkarätige Chancen, darunter auch einen Foulelfmeter von Schiedlowski (84.). Rothenberg spielte mit großer Moral und gab nie auf. Vielbrunn verteidigte aber auch in der Schlussphase geschickt, als der Gästedruck anstieg.

 

Meister SG Sandbach souverän gegen FC Finkenbachtal

SG Sandbach – FC Finkenbachtal 5:0 (4:0). Gerhard Achatzi von der SGS sah gegen den FC eine einseitige Begegnung, in der Finkenbach nur in der Frühphase gut mitspielte. Dann aber war Nicolas Lauermann (29.) zur Stelle und „öffnete mit dem 1:0 die Dose.“ Jetzt kombinierte Sandbach immer stärker und übte kräftigen Druck aus: Dennis Uhrig (37.), Jonathan Seiter (41.) und Ramazan Colayir (43.) erhöhten noch vor der Pause. „Nach dem dritten Gegentreffer bauten die Finkenbacher immer stärker ab. Unsere Mannschaft zeigte weiter viel Einsatz“, so Achtzi. Nach der Halbzeit gelang Ramazan Colayir (54.) der 5:0-Endstand.

 

TSV Sensbachtal – SG Nieder-Kainsbach 5:1 (3:0). Der TSV war in Spiellaune. „Wir hatten nur den Vorwärtsgang eingelegt und schalteten auch zu keinem Zeitpunkt zurück“, sagte Karlheinz Neuer (TSV). Emre Kanat (12., 24.) und Noah Ulrich (38.) schossen Sensbach zur Pause deutlich in Führung. Später legten erneut Ulrich (75.) und Marcel Baumann (77.) nach. Giuliano De Meo (90.+1) markierte das 5:1. „Wir waren total motiviert und ließen auch im zweiten Abschnitt nichts anbrennen.“

 

Thomas Nikella

 

 

 

 

 

TSV Seckmauern 1B – GSV Breitenbrunn 4:3 (0:0)

Tore: 1:0 Moritz Spall (49.), 1:1 Jäger (54.), 2:1 Schröder (57.), 2:2 Schauber (62.), 3:2 D.Raitz (73.), 4:2 Verst (76.), 4:3 Schauber (88.)

Schiedsrichter: Harald Tappert (Würzberg)

 

TSV 1B: Schäfer, N.Schwinn, Wagner, Märländer, Schübert, Verst, M.Spall, Parokonnyi, Cetin, Schröder, Lechner  -  D.Raitz, F.Engel, Riedel

GSV: Heckmann, Gaida, Flath, Jäger, Römer, N.Greim, Schauber, B.Busch, P.Greim, Billinger, Volk – Saul, Jordan, Flechsenhaar, F.Busch

 

Im letzten Testspiel vor Rundenbeginn kam ein gut aufgestellter GSV Breitenbrunn nach Seckmauern. Die Volk-Truppe zeigte über die gesamte Spielzeit eine engagierte Leistung gegen unsere 1B. Das Spiel fand in der ersten Halbzeit trotzdem fast nur in der Hälfte des GSV statt. Zwingend wurde es allerdings nur zwei Mal, als Verst aus 8m den Torwart prüfte und Schröder aus 18m die Latte traf. Hinten stand die Mannschaft um Abwehrchef Wagner sicher. Sein neuer IV-Kollege Schwinn machte einen souveränen und sicheren Job, Märländer räumte sehr viel ab.

Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

 

32 buettelborn wuest gefoultBeim Stand von 1:1 wird Benjamin Wüst (14) gefoult, den fälligen Elfmeter jagt Jannik Beck über das Tor (10.)SKV Büttelborn – TSV Seckmauern 5:4 (4:1)
Tore: 0:1 Dario Hener (5.), 1:1 Vincilao (7.), 2:1 Fanourakis (18.), 3:1 Vincilao (27.), 4:1 Orf (45.+3), 4:2 Klewar (58.). 5:2 Sanfelice (68.), 5:3 Strebel (82.), 5:4 D.Hener (86.)
Besonderheiten: Jannik Beck (TSV) verschießt einen Foulelfmeter (10.), gelb/rot für Beck (70.) nach mehrmaligen Foulspiel

Schiedsrichter: Tim Dalef (Brechen)   -   Zuschauer: 100

 

SKV Büttelborn: Francioso, Stankovic, Levy, Heinz, Orf (83.Petrenkov), Sanfelice, Wiedemann, Kouraji (90.+2 Fanourakis), Zimmermann, Vincislao, Fanourakis (66.Maier) – (73.Vrdoljak)
TSV Seckmauern: Schäfer, T.Eckert, Stapp, J.Prostmeyer, L.Siebenlist (63.Diehl, 79.Ümit), Beck, J.Fuchs, Wüst (56.D.Calis), M.Raitz (36.Klewar), Hener, Ümit (46.Strebel)

 

Bilder zum Spiel hier.....

 

Seckmauern treibt seinen Abstiegskampf auf die Spitze. Seit Wochen hätte der TSV, bei entsprechenden Ergebnissen, die Kellertür immer weiter aufmachen können. In dieser Woche zieht als Sahnehäubchen die SG Wald-Michelbach aus der Gruppenliga zurück, so dass die Relegation noch greifbarer wird (jetzt Platz 14). Und was macht Seckmauern? Geht beim SV Fürth unter, enttäuscht gegen Alsbach und vermasselt heute das Spiel bei Schlusslicht Büttelborn. Seckmauern kann offenbar nicht Abstiegskampf. Trotz all den Nackenschlägen ist zwei Spieltage vor Saisonende der Abstieg des TSV noch immer nicht besiegelt, der Fußballgott hat ihn aber am Haken, lässt ihn jedoch noch etwas zappeln. Wer in die Relegation geht, entscheidet sich letztlich zwischen dem SV Fürth und dem TSV. Wobei Fürth nur noch zwei Punkte benötigt, Seckmauern dagegen beide Spiele gewinnen muss.

 

Hier die letzten beiden Spieltage dieser beiden Teams:
SV Fürth (33 Pkt): VfB Gnsheim (A), Vikt. Griesheim (H)
TSV Seckmauern (29): FSG Riedrode (H), SV Münster (A)

 

 

Die Mannschaft des TSV Seckmauern darf sich für die Rückrunde in der Gruppenliga Darmstadt auf zwei gute und interessante Fußballer freuen. Vom Verbandsligisten SG Langstadt/Babenhausen wechselt der erfahrene Ex-Profi Daniele Toch an die hessisch-bayerische Grenze, dagegen steht der andere Neuzugang, Benet Alili, erst am Anfang seiner Karriere: er sucht nach der Bezirksliga Unterfranken West (TSV Pflaumheim) die Herausforderung in der hessischen Gruppenliga.

 

toch hummetrothQuelle: echo-online.deSchon einige Wochen vor Weihnachten tauchten die ersten Gerüchte eines möglichen Zugangs von Ex-Profispieler Daniele Toch auf. Damals tat man dies noch als Märchen ab, keiner konnte oder mochte dies bestätigen. Kurz vor Jahresschluss wurde es dann amtlich: der 38jährige Toch wechselt vom Verbandsligisten SG Langstadt/Babenhausen nach Seckmauern und unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende 2025/26. Damit steht Toch dem TSV Seckmauern bis zum Rest der Gruppenligasaison als spielender Co-Trainer zur Verfügung. Einen großen Anteil an der Verpflichtung Tochs hat Seckmauerns aktueller Spielertrainer Lucas Oppermann: beide kennen sich seit U19-Jugendzeiten und standen auch schon gemeinsam in einer Mannschaft (Wormatia Worms, Viktoria Aschaffenburg, SV Hummetroth). Laut „transfermarkt.de“ blickt Toch auf ein bewegtes Fußballerleben zurück: