FC Fürth - TSV Seckmauern (Abbruch beim Stand von 0:1)

Tor: 0:1 Jason Fuchs (41.)

Schiedsrichter: Schiedsrichter Fabian Boy (Bad Nauheim)

 

FC Fürth: Dahlke, Gebbauer, Yapicilar, Gensel, Berabi, Knauer, Adamek, Turzer, Gärtner, Gebhardtm Jaija  -  (Kempf, Ernst, Gözübüyük, Kaffenberger)

TSV Seckmauern: Zatocil, T.Eckert, Stapp, H.Calis, Strebel, Beck, L.Siebenlist, J.Fuchs, D.Prostmeyer, Oppermann, Diehl  -  (Schäfer, M.Raitz, Klewar, D.Hener, M.Spall, Arnheiter)

 

Die auf Samstag auf 17.30 Uhr vorgezogene Begegnung des 19.Gruppenliga-Spieltags beim FC Fürth wurde kurz nach der Halbzeitpause von Schiedsrichter Fabian Boy (Bad Nauheim) abgebrochen. Der Grund: der Kunstrasenplatz der Fürther überzog sich immer mehr mit Eis. Zu diesem Zeitpunkt führte Seckmauern überraschend mit 1:0, weil Jason Fuchs mit dem ersten ernsthaften Schuß auf das Tor der Gastgeber traf (41.).

 

Es ist jetzt müßig darüber nachzudenken, was, wäre, wenn …… gewesen. Der Abbruch des Spiels war völlig korrekt. Denn schon in den ersten 45 Minuten hatten alle Akteure auf einem angeeisten Platz mehr mit sich zu tun, als mit dem Gegner. Vielfach glich alles mehr einem Eiertanz. Die Frage darf an dieser Stelle gestattet sein: Warum wurde die Partie überhaupt erst angepfiffen? War das ganze nicht abzusehen? Seckmauern musste immerhin eine weite Reise antreten.

 

Überraschend war auch, dass Spielertrainer Lucas Oppermann in Fürth wieder auf dem Platz stand. Die Prognosen, in diesem Jahr nochmals spielen zu können, standen schlecht für ihn. Offenbar haben bei Oppermann aber die Selbstheilungskräfte hier ganze Arbeit geleistet, es ging ja schließlich gegen seinen alten Club. Oppermann wirkte dann, selbst auf dem vereisten Platz, als wäre er nie verletzt gewesen.

 

17 muenster torchance siebenlistEine der wenigen Tormöglichkeiten Seckmauerns verpasst hier Luca Siebenlist denkbar knappTSV Seckmauern – SV Münster 2:5 (1:3)
Tore: 1:0 Dion Prostmeyer (2.), 1:1 Kreher (10.), 1:2 Kreher (42.), 1:3 T.Hamed (45.+1), 1:4 Kreher (48.), 2:4 Diehl (68.), 2:5 El Yassini (77.)
Schiedsrichter: Erik Willemsen (Wiesbaden) - Zuschauer: 120
Besonderheit: rote Karte: Amanuel Abraha (Münster/60., Nachtreten), gelb/rot: Tim Eckert (Seckmauern/83.)

 

TSV Seckmauern: Schäfer, T.Eckert, Stapp, H.Calis (70.Parokonnyi), Strebel (46J.Fuchs), J.Prostmeyer, L.Siebenlist, D.Hener, Diehl, M.Raitz (62..Spall), D.Prostmeyer
SV Münster: Hamm, Niederhaus, T.Hamed, J.Stork, Rubic, Korndörfer, Ben Aouoana, Abreham A.Hamed, A.Stork

 

Bilder vom Spiel hier....

 

Münster hat vor dem Spieltag nur drei Punkte mehr als der TSV. In Seckmauern spielen die Gäste allerdings wie eine Spitzenmannschaft, legen mit schnellem Spiel in die Spitze altbekannte Abwehrschwächen des TSV offen. Seckmauern geht zwar früh die Führung, aber fast genauso schnell egalisiert der heute dreifache Torschütze Timo Kreher für Münster. In der Folge wird das Abwehrsystem des TSV öfters gnadenlos ausgehebelt, eklatante Abschlußschwächen der Gäste verhindern jedoch weitere, sicher geglaubte Tore. Hoffnung keimt auf, als Joshua Diehl nach dem Platzverweis von Münsters Amanuel Abraha (60.) schnell auf 2:4 verkürzen kann. Aber leider ist die Hoffnung größer als danach das Können. Münster lässt in Seckmauern heute nichts anbrennen. Am Ende steht eine verdiente Niederlage gegen groß aufspielende Gäste.

 

 

TSV Seckmauern - SV Geinsheim 2:7 (1:5)

Tore: 0:1 Brehm (11.), 0:2 Finger (15.), 0:3 Losert (17.), 0:4 Keim (41.), 1:4 Diehl (43.), 1:5 Finger (45.),1:6 Jung (57.), 2:6 Diehl (60.), 2:7 Finger (82.)

Schiedsrichter: Felix Weber (Flieden)

 

TSV Seckmauern: Zatocil, J.Prostmeyer, Stapp, Arnheiter, Beck, L.Siebenlist, J.Fuchs, M.Raitz, D.Hener, Diehl, D.Prostmeyer --- (46.Klewar, 46.Strebel, 64.H.Calis, 

SV Geinsheim: Kisel, Hahn, Keller, Straub, Bender, Keim, Losert, Brehm, Jung, Finger, Seidel --- (72.Nopper, 83.Zimolong)

 

(aus echo-online.de)

Fußball Odenwald
TSV Seckmauern kassiert Klatsche gegen SV Geinsheim

Der TSV Seckmauern muss in der Gruppenliga gegen den SV 07 Geinsheim eine deutliche Niederlage hinnehmen. Spielertrainer Lucas Oppermann findet deutliche und selbstkritische Worte.

 

Seckmauern. Herber Rückschlag für den TSV Seckmauern zum Start in die Rückrunde der Fußball-Gruppenliga: Am Sonntag kassierte die Elf von Spielertrainer Lucas Oppermann gegen den SV 07 Geinsheim eine deutliche 2:7-Niederlage.

Oppermann fand nach Abpfiff deutliche Worte für die Leistung des TSV. „Ich nehme die Niederlage vollumfänglich auf meine Kappe“, sagte er. Unter der Woche habe die Mannschaft locker trainiert, erst am Freitag habe er „die Zügel angezogen“. Damit könne die Mannschaft scheinbar nicht umgehen, die sich „meilenweit weg von Gruppenliganiveau“ präsentiert habe, so Oppermann.

 

16 riedrode diehl chanceJoshua Diehl mit einer tollen Chance: frei stehend kann er dem Ball mit dem Kopf keine Wende Richtung Tor gebenFSG Riedrode – TSV Seckmauern 4:1 (1:0)
Tore: 1:0 Siegler (29.), 2:0 Akcan (55.), 3:0 Kilian (63.), 3:1 Max Raitz (81.), 4:1 Akcan (83.)
Besonderheit: gelb/rot für Jannik Beck (TSV, 90.+3) wegen Unsportlichkeit und Meckerns
Schiedsrichter: Benedict Mayer (Ober-Ramstadt) - Zuschauer: 120

 

FSG Riedrode: Ochsenschläger, Mlynek, Schrah, Klauder, Schwaier (74.Schmitz), Siegler, Telch, Kilian, Asutay, Akcan, Salzman - (64.Worch / 74.Zbairi / 82.Tutay / 82.Maduka)
TSV Seckmauern: Schäfer, T.Eckert (81.Arnheiter), H.Calis (66.T.Raitz), Stapp, Strebel, Siebenlist, Beck, J.Fuchs, Klewar (62.D.Prostmeyer), D.Hener, Diehl

 

Bilder zum Spiel hier....

 

Dieses klare Ergebnis hat Seckmauern dem Spielverlauf nach nicht verdient und spiegelt auch nicht die Leistung der Mannschaft wider. Besonders in der ersten Halbzeit bringt Riedrode nicht wirklich seine Qualitäten auf den Platz, weil Seckmauern gut stört und mutig nach vorne spielt. Dabei läßt der TSV drei richtig gute Tormöglichkeiten aus. Über eine Halbzeitführung der Gäste hätte sich der Tabellenzweite nicht beklagen dürfen. Während Seckmauern seine Möglichkeiten fahrlässig vergibt, fallen auf der Gegenseite drei Tore durch klassische Konter. Als nach der Pause schnell das 2:0 fällt, kommen die spielerisch reiferen Gastgeber in einen Flow, spätestens nach dem 0:3 ist die Messe dann gelesen. Ein Knipser in den Reihen Seckmauerns hätte dem Spiel jedoch sicherlich einen anderen Verlauf gegeben. Die gelb/rote Karte für Jannik Beck mit dem Schlußpfiff macht keinen Sinn und ist maximal ärgerlich, zeugt aber auch von wenig Fingerspitzengefühl seitens des Unparteiischen. Beck fehlt damit im nächsten Spiel zu Hause gegen Münster.