KSV Reichelsheim – TSV Seckmauern 5:2 (3:2)
Tore: 1:0 Nardella (12.), 1:1 Zatocil (17.), 1:2 Erdem (34.), 2:2 Scholl (36.), 3:2 Kocahal (41.), 4:2 Nardella (46.), 5: 2 Kocahal (79.)
Schiedsrichter: Jörg Ballweg (Heppenheim)
KSV Reichelsheim: Hartmann, Benisch, Ehrhardt, Hirschhausen, Untereiner, Nardella, Scholl, Sizov, Kocahal, Weimar, Richstein (37.Lapochkin, 46.Kaffemberger, 61.Linder, 80.Güzel)
TSV Seckmauern II: Schäfer, L.Engel, Brill, H.Engel, Erdem, Calis, Schnellbacher, Zatocil, Klotz, Verst, Löffler (47.Schwinn, 63.Bausch, 82, Rudzinsky)
Seckmauern II verliert den Auftakt zur neuen Runde in Reichelsheim klar. Bei brütender Hitze kann der TSV in der ersten Halbzeit noch mithalten, in den zweiten 45 Minuten wird ein konditioneller Einbruch sichtbar und man kommt kaum noch gefährlich vor das Tor der Hausherren.
Bis zur 3:2-Führung der Reichelsheimer ist alles noch im grünen Bereich. Dann reibt sich Hakan Calis in einem Zweikampf auf, beschwert sich beim Unparteiischen über ein Foul. Dieser lässt weiterlaufen, der Stürmer strebt allein auf David Schäfer zu und erzielt das 3:2 (41.). Vorher erzielt Markus Zatocil nach Pass von Calis das 1:1 (17.), in dem er am Keeper vorbeizieht und den Ball im Tor unterbringt. Erkan Erdem gelingt sogar die Führung des TSV, als er den Ball mit der Brust über die Linie drückt (34.). Leider fällt der Ausgleich schon Sekunden später.
Kurz nach der Paus geht Reichelsheim mit 4:2 in Führung, als Dominik Schnellbacher der Ball durchrutscht. Querpass. Tor. (46.). Danach macht die Reserve auf und gerät in einen Konter zum 5:2 (79.). Trainer Manuel Seifert nach Spielschluss: „Wir konnten trotz einiger Aushilfen der AH lange mithalten und spielen bis zum 3-2, das wir uns eigentlich selber reinlegen, auf Augenhöhe. Wenn wir am Ende konditionell ein bisschen mehr drauf gehabt hätten, wird das Spiel nochmal spannend. Fakt ist aber auch, fünf Gegentore sind eindeutig zu viel. Hier müssen wir uns definitiv verbessern.“
(aus echo-online.de)
Gelungener Auftakt für Hummetroth II und Erbach, Krimi in Rothenberg
Das Debüt von Hummetroth-II-Trainer Nicola Castro glückt +++ Noch besser startet die FSV Erbach, die Absteiger SG Bad König/Zell die Grenzen aufzeigt +++ Breitenbrunn reicht eine Chance zum Sieg.
ODENWALDKREIS. Bärenstarke Vorstellung der FSV Erbach, die am ersten Spieltag der Kreisliga A gleich im Spitzenspiel die SG Bad König/Zell mit 6:0 überfuhr und damit schon mal klarmachte, dass nur über die Kreisstädter die Meisterschaft gehen wird.
SG Bad König/Zell - FSV Erbach 0:6
Guiseppe Burgio (24., 44.) sorgte mit einem Doppelschlag für die beruhigende Führung der Erbacher. „Unsere Mannschaft hat engagiert gekämpft, kam aber nur zu wenig Chancen“, sagte Frank Weichel von den Platzherren. Leonidas Reeg (48.) und Nico Struwe (52.) besorgten die Vorentscheidung, in einem Spiel, in dem die Kurstädter nicht den Hauch einer Chance besaßen. Am Ende wurde es dann sogar noch bitter, als Osman Aktürk (76., 81.) mit seinem Doppelpack das halbe Dutzend vollmachte.
SSV Brensbach - SV Gammelsbach 4:2
In einer anfangs zerfahrenen Begegnung ging Gammelsbach gleich zweimal in Führung: Roman Schröder (7.) und Marvin Schneider (46.) trafen zur 2:1-Führung für die Freiensteiner. Markus Lackner (28.) hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. Seine Mannschaft kam aber relativ schnell zum Ausgleich durch Julias Schneider (56.). Danach waren es vor allem Einsatz und Willensstärke, die den Aufsteiger zu den ersten drei Punkten trugen. Nico Lubecki (74.) und Schneider (84.) klopften die Überraschung fest.
SV Hummetroth - TSV Sensbachtal 3:0
Starker Auftakt der völlig neuformierten Mannschaft des SVH II, der mit seinen klaren Spielanteilen für eine einseitige Begegnung sorgte. Der Vizemeister kontrollierte das Geschehen. Sensbachtal kam in der ersten Hälfte zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit. Die 1:0-Führung von Oktay Sedefoglu (15.) war absolut verdient. Zwei weitere schnelle Tore in der 48. und 57. Minuten von Mikhail Antonio da Silva und Zameer Noor sorgten für die frühe Entscheidung. „Vom Gegner war nach der Pause wenig zu sehen, wir besaßen noch mehrere gute Chancen“, sagte Hummetroths neuer Trainer Nicola Castro.
SG Nieder-Kainsbach - Türkiyemspor Breuberg 5:1
„Wir begannen gut, besaßen sofort Chancen, die uns auch zur 2:0-Führung reichten“, so Fabian Daum (SG). Breuberg hatte nur wenig den Ball, dennoch schafften es die Gäste, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Deswegen war der 1:2-Anschlusstreffer von Osman Karakas (49.) nicht unverdient. Der Knackpunkt war der Doppelschlag in der 57. und 60. Minute, als erneut Rene Baier und Janis Kepper auf 4:1 stellten. Den Schlusspunkt setzte Dominik Neff (86.).
KSV Reichelsheim - TSV Seckmauern II 5:2
„Anfangs waren wir tonangebend, aber mit dem 1:1 war der Gast besser im Spiel und kurz darauf ging Seckmauern II sogar in Führung“, berichtete KSV-Co-Trainer Micha Domes. Doch mit dem 2:2 kehrte das Reichelsheimer Selbstvertrauen zurück und die Mannschaft wirkte über die gesamte Distanz stabil und zielstrebig. Das Ergebnis war ein hochverdienter 5:2-Erfolg. Torfolge: 1:0 Luca Nardella (13.), 1:1 Markus Zatocil (18.), 1:2 Erkan Erdem (34.), 2:2 Noah Scholl (37.), 3:2 Berdan Kocahal (42.), 4:2 Luca Nardella (47.), 5:2 Berdan Kocahal (80.).
KSG Vielbrunn - GSV Breitenbrunn 0:1
Das Tor des Tages erzielte Rene Reinhard (37.) aus rund 20 Metern für den Aufsteiger aus Breitenbrunn. Vielbrunn kam über den Kampf, hatte das Geschehen unter seiner Kontrolle, versäumte es aber, beste Chancen zu nutzen. Breitenbrunn hatte eine Möglichkeit, und die saß. Nach der Pause standen der KSG Pfosten und Latte im Weg, aber die Mannschaft kämpfte bis zum Schluss hoch engagiert gegen ziemlich clever verteidigende Breitenbrunner.
SG Rothenberg - VfL Michelstadt 3:3
Nisha Wagner (5.) und Onur Agedas (24.) brachten den VfL in Front. Gabriel Blutbacher (35., 73.) glich aus, ehe Leon Gürtler (79.) wieder den VfL nach vorn schoss. Rotsch (86.) glich ganz spät aus. Das war in der ersten Hälfte ein ganz bemerkenswerter Auftritt des neuen VfL: Ein hohes Tempo und viel Druck brachten die Führung. Für Rothenberg war das eine richtig schwere Aufgabe. „Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir ein hohes Engagement gezeigt und uns mit der Punkteteilung belohnt“, so Melvin Huber von der SGR.
TSV Höchst II - FV Mümling-Grumbach 2:0
Beide lieferten sich ein verteiltes Spiel, mit Übergewicht für die Grumbacher, aber dabei waren sie nicht zwingend genug. Höchst war gefährlicher, weil kämpferischer und energischer. Ähnlich in Durchgang zwei, nur diesmal half ein Eigentor des Grumbachers Jonas Harling (60.) den Gastgebern über die Schwelle. Neuerwerbung Bilal Majdalawi (82.) sorgte für die endgültige Entscheidung.

