29 dersim tor diehlDer Anschlußtreffer von Josuha Diehl (li) läutet nochmals eine enge Kiste bis zum Schlußpfiff ein. Am Ende verliert Seckmauern2:3TSV Seckmauern – Dersim Rüsselsheim 2:3 (1:1)
Tore: 1:0 Hener (28.), 1:1 Neffati (36.) 1:2 Celik (53.), 1:3 Neffati (70.), 2:3 Diehl (75.)
Schiedsrichter: Youssef Taouil (Frankfurt/Main) - Zuschauer: 120
Beonderheit: Rote Karte: Aziz Benjamin Neffati (73./Dersim, Tätlichkeit)

 

TSV Seckmauern: Schäfer, T.Eckert, Stapp, J.Prostmeyer, Strebel (63.AAlili), Beck, L.Siebenlist (71.D.Hener), J.Fuchs, D.Hener (46.D.Calis), M.Raitz (86.Arnehiter), Diehl

Dersim Rüsselsheim: Hosainie, El Ghazouani, Celebi, Saighani (79.Garte), Orbay, Duban, Eren, Pascali, Sahraoui (62.Tayboga), Celik (90.+4 Sahraoui), Neffati

 

Weiterhin wird Seckmauern maximal vom Verletzungspech verfolgt. Gegenüber dem Bensheimer Sieg fehlt jetzt auch noch Aljosha Klewar. Trotzdem bietet die Mannschaft den trickreichen Gästen einen großen Fight und überraschen diese mit überragendem Einsatzwillen. Nicht unverdient geht Seckmauern deshalb auch in Führung. Nur weil Jason Fuchs danach sehr unglücklich patzt, wird dem Gegner der Ausgleich praktisch geschenkt.

Als das Seckmäurer Team nach der Halbzeitpause auch noch auf Hener verzichten muss, nimmt die Begegnung den erwarteten Verlauf und Dersim führt nach siebzig Minuten sicher mit 3:1.
Nach dem Platzverweis ihres Torjäger Neffati und dem schnellen Anschlusstreffer von Joshua Diehl bekommt das Spiel danach eine neue Statik. Rüsselsheim wackelt in den verbleibenden zwanzig Minuten bedenklich. Leider bringt Seckmauern bei herrlichem Sommerwetter nicht mehr entscheidend die Konzentration und die Kraft auf, dem Tabellenzweiten aus Rüsselsheim zu ärgern und ihm mindesten noch einen Punkt abzuknöpfen.

 

Das Spiel beginnt praktisch ohne irgendwelches Abtasten. Bei einem Fernschuss von Dersims Eray Eren ist Torwart David Schäfer auf dem Posten (2.). Nach vier Minuten schlägt Joel Prostmeyer für Seckmauern eine erste gefährliche Flanke in den Strafraum. Drei Minuten später spielen sich Noah Strebel und Jason Fuchs die Bälle zu, der Abschluß von Fuchs geht am Tor vorbei (7.). Danach verhindert Schäfer mit einer Glanzparade das 0:1, als er einen Kopfball von Dersim-Torjäger Neffati sensationell über die Latte bugsiert (11.).

 

Das Spiel wiegt hin und her, wobei Seckmauern offensiv den insgesamt stärkeren Eindruck hinterlässt. Folgerichtig geht der TSV dann auch in Führung: eine Flanke von Strebel köpft Hener ins Tor (28.). Und auch die nächsten Minuten gehören dem TSV. Prostmeyer zwingt Gästekeeper Ahamt Hellal Hosainie zu einer Glanzparade (32.). Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich: Fuchs will einen Ball an der Torauslinie wegschlagen, wird geblockt, ein Pass in den 5er und der freistehende Neffati schiebt zum 1:1 ein (36.).
Eine richtig kalte Dusche für die bis jetzt sehr präsenten TSV-Spieler. Bis zur Pause übernimmt Dersim das Kommando. Neffati scheitert nochmals am guten Schäfer (41.) und Masi Saighani wird im letzten Moment noch vom Ball getrennt (45.). In der Nachspielzeit packt Jannik Beck dann mal den Hammer aus und knallt den Ball aus 30m aufs Tor, Hosainie verhindert mit einer spektakulären Parade den drohenden Rückstand (45.+2).

 

Nach der Pause muss Seckmauern vorerst ohne Hener auskommen, der sich bei einem Zweikampf/Pressschlag am Knie verletzt hat. Für ihn kommt Dennis Calis, der sich gleich ins Spiel einfügt und ebenfalls mit überbordendem Einsatz glänzt. Nach 50 Minuten verfehlt ein Kopfball von ihm nur knapp sein Ziel. Drei Minuten später geht Rüsselsheim in Führung: Neffati behauptet an der Torauslinie den Ball und bringt eine punktgenaue Hereingabe auf den freistehendenDeniz Celik, der mühelos zum 1:2 einschiebt (53.).

Seckmauern ist danach bemüht, das Ergebnis wieder zu kontern. Allerdings fehlt in dieser Phase sichtlich die ordnende Hand von Hener. Trotzdem gelingen weitere gefährliche Angriffe. Die beste Tormöglichkeit hat dann Phil Stapp auf dem Fuß, der nach einem Eckball mit einem Schuß aus 16m nur den linken Pfosten trifft (63.). Kurze Zeit später gelingt Dersim ein schön herausgespielter Treffer zum 1:3 (70.).

 

Für viele ist dieses 1:3 jetzt schon die Entscheidung in diesem Spiel. Dann wechselt Spielertrainer Lucas Oppermann den angeschlagenen Spieler Hener für den angeschlagenen Spieler Luca Siebenlist ein (71.). Und es überschlagen sich die Ereignisse: Beck geht Neffati etwas robust an, der schlägt, direkt vor den Augen von Schiedsrichter Youssef Taouil (Frankfurt/Main), mit dem Fuß zurück. Klare Sache: Tätlichkeit und rote Karte (73.). Dieser Platzverweis ihres Torjägers (28 Treffer) wird Dersim in den nächsten Wochen schmerzen. Und nur vier Minuten später zirkelt Hener eine Flanke auf den Kopf von Joshua Diehl, der den Ball zum 2:3 einköpft (75.). Das Spiel ist plötzlich wieder offen.
In der Folge versucht Seckmauern alles, mindestens noch den Ausgleich zu erzielen. Die beste Gelegenheit dazu hat Stapp, der nach einer Ecke seinen Kopfball am langen Eck aber vorbei setzt (86.). Kurz vorher schnippelt Dersims Eren Duban den Ball knapp am Tordreieck zum finalen 1:4 vorbei (81.).

 

Seckmauern verliert ein Spiel, das man nicht hätte verlieren müssen. Es gilt wieder der alte Satz: wer oben steht, hat meist das notwendige Quäntchen Glück. Aber trotz weiterhin massiver Spielerausfälle: die, die heute dabei waren, haben es gegen den aktuellen Tabellenzeiten überragend gemacht.

 


 

29 tabelle dersim ruesselsheim(aus echo-online.de)

TSV Seckmauern verliert nach Führung gegen Rüsselsheim

Mit der Niederlage gegen Dersim Rüsselsheim fällt der TSV Seckmauern auf Platz 15 in der Gruppenliga Darmstadt zurück. Trainer Lucas Oppermann ist dennoch stolz auf sein Team.

 

Seckmauern. „Wir sind sehr enttäuscht über die Niederlage, aber am Ende überwiegt der Stolz auf diese Leistung“, sagte TSV-Spielertrainer Lucas Oppermann nach Schlusspfiff. Seckmauern unterlag in der Fußball-Gruppenliga in einem umkämpften Spiel dem Tabellenzweiten Dersim Rüsselsheim zu Hause knapp mit 2:3 (1:1).

 

Dersim Rüsselsheim dreht gegen den TSV Seckmauern das Spiel
„Heute war kein Tabellenunterschied zu sehen, es war ein offenes Spiel“, erklärte Oppermann weiter. Seine Mannschaft habe über 90 Minuten gegen ein Team „voller individueller Klasse“ gezeigt, dass der TSV „in der Gruppenliga absolut richtig aufgehoben“ sei. Auf dem schwer bespielbaren Seckmäurer Geläuf waren es auch die Gastgeber, die nach einer knappen halben Stunde durch Dario Hener mit 1:0 in Führung gingen. Noch vor der Pause glichen die Gäste durch ihren Top-Torjäger Benjamin Neffati mit seinem 26. Saisontor zum 1:1 aus (37.). Nach Wiederanpfiff drehte Deniz Celik die Partie zum 2:1 für die Rüsselsheimer (55.).

 

„Leider waren beide Gegentore absolute Eier, die wir uns auch ein bisschen selbst reingelegt haben. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, monierte Oppermann. Kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde sorgten die Gäste dann durch einen erneuten Neffati-Treffer für die vermeintliche Vorentscheidung (72.). Doch der Angreifer musste aufgrund einer Roten Karte nur wenige Minuten später das Feld verlassen und der TSV stach unmittelbar darauf noch einmal zu. Nach Vorlage von Torschütze Hener vollstreckte Stürmer Joshua Diehl mit seinem 15. Saisontor zum 2:3-Anschlusstreffer (78.). Schlussendlich reichte es jedoch nicht mehr für einen Punktgewinn.

 

Gruppenliga: TSV Seckmauern auf Rang 15 zurückgefallen
Der TSV rutschte zusätzlich durch den 2:0-Erfolg des SV Fürth, auf den die Odenwälder am kommenden Sonntag treffen, in Groß-Bieberau auf Rang 15 ab. „Wir werden in den letzten Spielen alles Menschenmögliche tun, um nicht wieder in die Kreisoberliga gehen zu müssen“, versprach Oppermann. Gleichzeitig sei „das Konvolut an Ausfällen“, das den TSV schon in der ganzen Saison ereile, in dieser Form nicht zu kompensieren. Gegen Dersim meldete sich bereits vor Anpfiff Aljosha Klewar mit Schmerzen ab, Luca Siebenlist musste wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden und Dario Hener kämpfte mit Knieproblemen.

 

Florian Mehm

 


 

Fußball Groß-Gerau/Rüsselsheim
VfB Ginsheim ärgert sich über Spielansetzungen

Gruppenliga-Spitzenreiter lässt in Auerbach Punkte liegen und muss am nächsten Wochenende freitags und sonntags ran. Geinsheim verliert gegen Münster, Büttelborn ist abgestiegen.

 

Kreis Groß-Gerau. Weiterhin verschoben ist die Entscheidung um die Meisterschaft in der Gruppenliga. Tabellenführer VfB Ginsheim kam bei Verfolger TSV Auerbach über ein 3:3 nicht hinaus, während Verfolger Dersim Rüsselsheim 3:2 in Seckmauern gewann. Nun auch rechnerisch abgestiegen ist die SKV Büttelborn nach der 1:4-Niederlage in Wald-Michelbach, während der SV 07 Geinsheim im Duell gegen den SV Münster Federn ließ und nun wieder einen Abstiegsrang belegt.

 

TSV Auerbach – VfB Ginsheim 3:3 (2:1). - Etwas verärgert war Ginsheims Trainer Jonas Schuster vor dem 3:3 gegen Auerbach und befürchtet im Saisonfinale Wettbewerbsverzerrung. „Am Freitag um 18.30 Uhr wird das Kreispokalfinale angegriffen, wo wir beim höherklassigen VfR Groß-Gerau antreten müssen und am Sonntag sind wir um 16 Uhr bei Viktoria Griesheim. Weder der Klassenleiter noch Griesheim haben einer Verlegung zugestimmt. Das gibt es nirgendwo anders, dass Mannschaften freitagabends spielen und am Sonntagmittag schon wieder“, bemängelt er. Für Ginsheim ärgerlich, muss sich das Team nun entscheiden, ob die Meisterschaft und Aufstieg Priorität haben oder der Kreispokalsieg.

Auerbach erwischte den besseren Start und ging nach fünf Minuten in Führung – direkt mit dem Wiederanpfiff aber der Ausgleich. Wieder legte Auerbach vor, musste aber nach einer halben Stunde nach Notbremse mit einem Mann weniger auskommen. Im zweiten Durchgang gelang Ginsheim der Ausgleich und sogar die Führung. „Diesmal stößt Auerbach an und macht direkt den Ausgleich. Insgesamt ein gerechtes Ergebnis“, so Schuster abschließend.

 

SV 07 Geinsheim – SV Münster 0:2 (0:1). - Eine weitgehend ausgeglichene Partie sahen die Zuschauer in Geinsheim am Sonntagnachmittag, wobei der SV 07 nicht an die gute Leistung vom Spiel gegen Riedrode anknüpfen konnte. „Wir hätten keinen Sieg verdient gehabt. Das 0:1 war ein Fehler von uns, das 0:2 war ein Sonntagsschuss. Ein Punkt wäre gerechter gewesen, aber auch die Niederlage passt“, so der sportliche Leiter des SV 07, Jan Finger, dazu. Tore: 0:1 Hamed (20.), 0:2 Korndoerfer (75.)

 

Dersim tut sich schwer in Seckmauern
TSV Seckmauern – Dersim Rüsselsheim 2:3 (1:1). - Ein wenig nervös wirkten die Rüsselsheimer, die genau um ihre sportliche Situation wissen. Seckmauern ging nicht unverdient in Führung, die Dersim aber nur wenige Minuten später egalisierte. Im zweiten Durchgang nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Deniz Celik und erneut Benjamin Neffati sorgten für das 1:3, ehe Seckmauern in der 78. Minute der Anschlusstreffer gelang und Dersim die letzten Minuten mit einem Mann weniger bestreiten musste. Tore: 1:0 Hener (27.), 1:1 Neffati (35.), 1:2 Celik (58.), 1:3 Neffati (72.), 2:3 Diehl (78.).

 

SG Wald-Michelbach – SKV Büttelborn 4:1 (2:1). - Ein sehr umkämpftes Spiel sahen die Zuschauer. Dabei ging Büttelborn in Führung. Daniel Heinz gelang es per Kopfball den zurückprallenden vergebenen Elfmeter im Gehäuse unterzubringen (9.). „Doch Wald-Michelbach war die bessere Mannschaft und auch wenn der Elfmeter zum Ausgleich umstritten war, haben sie verdient gewonnen“, so Uli Rein vom Abteilungsvorstand. Für die SKV steht damit der Abstieg in die Kreisoberliga fest. „Wir fokussieren unsere Planung auf kommende Saison, es ist aber weiterhin schwierig, mit Spielern zu planen.“ Tore: 0:1 Heinz (9.), 1:1 Sattler (28. FE), 2:1 Qoku (32.), 3:1 Sattler (47.), 4:1 Trares (85.). BV: Rot für Rossmann nach Foul außerhalb des Strafraums (59.).

 

Marc Schüler

 


 

Fußball Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
Viktoria Griesheim kommt in Altheim mit blauem Auge davon

Fußball-Gruppenligist Viktoria Griesheim führt beim TSV Altheim schon klar, muss sich aber letztlich über den späten Ausgleich freuen. FC Alsbach taumelt dem Abstieg entgegen.

 

Darmstadt. In der Fußball-Gruppenliga taumelt der FC Alsbach dem Abstieg entgegen. Beim FC Fürth gab es eine deftige 0:6-Niederlage. Dagegen konnte der SV Münster mit dem 2:0-Erfolg beim SV Geinsheim einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen. Trotz einer 2:0-Pausenführung beim TSV Altheim kam Viktoria Griesheim nicht über ein 3:3 hinaus. Der SV Groß-Bieberau unterlag auf eigenem Platz dem abstiegsbedrohten SV Fürth mit 0:2..

 

FC Fürth – FC Alsbach 6:0 (4:0). Es lief von Anbeginn schlecht für Alsbach, weil Torwart Bonias den alleine vor ihm auftauchenden Fürther Gensel nur mit einem Foul bremsen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Adamek (4.) zum 1:0 für die Gastgeber. Danach hätte sogar der Ausgleich fallen können, doch traf Kappermann (9.) nur die Latte. Insgesamt war Alsbach jedoch den Gastgebern in allen Belangen unterlegen. Sielmann (17.) markierte das 2:0, danach schlug die FCA-Abwehr einen Kopfball von Sielmann von der Linie. Die Gastgeber hielten den Druck weiterhin hoch, eine Entlastung der Gästeabwehr war nicht in Sicht. Das 3:0 von Gensel (21.) fiel dann fast ebenso zwangsläufig wie das 4:0, für das Gebhardt (39.) sorgte. Damit war die Partie zur Halbzeit bereits entschieden. In der Folge ging es für den Tabellenvorletzten nur noch darum, einen größeren Schaden zu verhindern. Das gelang, wenn auch mit viel Mühe, am Ende schon, auch wenn man sich durch Sielmann (50.) und Gensel (88.) noch zwei weitere Tore fing. Damit rückt der Abstieg der Alsbacher in die Kreisoberliga immer näher.

 

SV Münster trifft und steht in Geinsheim sicher
SV 07 Geinsheim – SV Münster 0:2 (0:1). Die Gastgeber gingen forsch zu Werke, steckt Geinsheim noch mitten im Abstiegskampf. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, sodass Torchancen auf beiden Seiten kaum zu verzeichnen waren. Mit der ersten gefährlichen Aktion ging dann Münster durch Anas Hamed (20.) in Führung. Geinsheim ließ sich davon nicht beeindrucken und hatte in der Folge Pech mit einem Lattentreffer. Dennoch übernahm der SVM mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel, ohne aber die Pausenführung ausbauen zu können. Im zweiten Durchgang verstärkte Geinsheim den Druck, doch war man ohne Durchschlagskraft. Das lag aber auch an Münsters stabiler Abwehr, die konsequent alles wegverteidigte. Mit dem 2:0 von Korndörfer (75.) war alles klar für die Gäste. Zwar setzte Geinsheim nun alles auf eine Karte, um die Niederlage zu verhindern. Doch etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus, während auf der anderen Seite Münsters so manche Konterchancen nicht zu nutzen vermochte.

 

TSV Altheim – Viktoria Griesheim 3:3 (0:2). Es war auch in Altheim für Griesheim wie so oft in dieser Saison. Eine Halbzeit spielte die Viktoria wie aus einem Guss und dominierte den Gegner. Danach stellte man aber das Fußballspielen ein und baute den jeweiligen Gegner auf. So auch in Altheim, als Griesheim das Heft des Handelns im ersten Durchgang fest in der Hand hielt. Altheim hatte kaum etwas zu bestellen, und Stumpf (11.) sowie Noah Lorenz (34.) sorgten für eine 2:0-Führung der Gäste. Ein mögliches drittes Tor verpasste Griesheim aber teilweise fahrlässig, was sich nach dem Wechsel rächen sollte. Da kam Altheim plötzlich stark auf, motiviert auch durch den schnellen Anschluss, für den Dantse (54.) sorgte. Von Griesheim war da nichts mehr zu sehen, was erneut Dantse (70.) mit dem Ausgleich bestrafte. Als dann auch noch Kozlu (77.) sogar zum 3:2 für Altheim traf, schien die nächste Griesheimer Niederlage besiegelt zu sein. Mit einem Kraftakt und dem Ausgleich von Cecili (88.) kamen die Gäste aber noch mit einem blauen Auge davon.

 

Sirigu macht für Fürth in Groß-Bieberau alles klar
SV Groß-Bieberau – SV Fürth 0:2 (0:1). Das hatte man sich in Groß-Bieberau anders vorgestellt. Gegen die abstiegsbedrohten Gäste sollte ein Sieg her, um den Klassenerhalt so gut wie perfekt zu machen. Doch es kam anders, auch weil Sven Halbig (5.) das Missgeschick eines Eigentores unterlief. Die Gäste spielten betont defensiv und ließen Groß-Bieberau kommen. Die Gastgeber hatten viel Ballbesitz, doch war es schwer, sich gegen die vielbeinige und kämpferische Abwehr durchzusetzen. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck und bestimmten das Geschehen bis zum gegnerischen Strafraum. Dort fehlte es dann an den zündenden Ideen, um die Fürther Abwehr erfolgreich auszuhebeln. Zudem die Gäste auf Defensive und Konter setzten. Einen hiervon nutzte Sirigu in der Nachspielzeit, um die Partie für die Gäste endgültig zu entscheiden.

 

Michael Sobota

 


 

Fußball Bergstraße
6:0, der FC Fürth übt weiter Druck aus

Fußball-Gruppenliga: Während Fürth souverän siegt, ist bei der FSG Riedrode die Luft raus. VfR Fehlheim gewinnt das Bensheimer Derby, die TSV Auerbach kitzelt den Tabellenführer.

 

Bergstraße. Der VfR Fehlheim ist im Stadtderby der Fußball-Gruppenliga seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Die TSV Auerbach bleibt nach dem 3:3 gegen Tabellenführer VfB Ginsheim 2026 ungeschlagen, während sich die SG Wald-Michelbach als auch der SV Fürth zurückgemeldet haben im Rennen um den Klassenerhalt. Der FC Fürth rückte auf Rang vier vor, profitierte dabei von einer schwächelnden FSG Riedrode.

 

VfR Fehlheim – FC 07 Bensheim 2:1 (1:0)
Unterm Strich war es ein verdienter Sieg der Gastgeber, die ein leichtes Chancenplus besaßen. „Das war ein hartes Stück Arbeit, die Jungs haben das aber als Einheit sehr gut gemacht“, sagte VfR-Trainer Sebastian Lindner. Zufrieden war er vor allem mit der Tatsache, dass seine Mannschaft nach einer frühen Ampelkarte gegen Belmin Müller über eine Stunde mit einem Spieler weniger auf dem Platz stand und in der Defensive gut agierte. Bensheims Trainer Constantin Renner sprach von einer „vergebenen Chance“ seiner Mannschaft, die sich trotz des personellen Engpasses sehr gut präsentiert habe, sich am Ende aber keine echten Chancen erspielen konnte. Renner: „Am Ende hat das Ergebnis irgendwie seine Richtigkeit.“ Tore: 1:0 Butz (40.), 1:1 Hechler (51.) 2:1 Politakis (60.). – Schiedsrichter: Wenzek (Wixhausen). – Zuschauer: 150. – Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Müller (26., VfR) wegen Foulspiels und Reklamierens; Perchner (78., VfR) scheitert mit Elfmeter an Kurz. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Hechler, Budimir.

 

SG Wald-Michelbach – SKV Büttelborn 4:1 (2:1)
Der Klassenerhalt scheint wieder machbar für die SGW nach dem vierten Sieg in Folge. Nach zähem Start gegen aggressiv spielende Gäste und frühem Rückstand wachten die Überwälder auf, kamen zum Ausgleich, und der Bann war gebrochen. Die SGW beherrschte fortan an das Spiel gegen tief stehende Gäste, und Alexander Qoku erhöhte nach sensationellem Volleyschuss auf 2:1. Büttelborns Keeper Felix Rossmann sah wenig später die Rote Karte nach Foulspiel an Kim Naas, der gestern an allen vier Toren beteiligt war. Und mit dem 3:1 durch Fabio Sattler war das Spiel entschieden vor rund 250 Zuschauern zum Ehemaligen-Frühschoppen der SGW, bei der Benjamin Sigmund als Trainer im Sommer aus gesundheitlichen Gründen aufhören wird. Tore: 0:1 Heinz (9., Foulelfmeter), 1:1 Sattler (28., Foulelfmeter), 2:1 Qoku (32.), 3:1 Sattler (47.), 4:1 Trares (84.). – Schiedsrichter: Reinhardt (JFC Feldberg/Schmitten). – Zuschauer: 250. – Besonderes Vorkommnis: Rot für Rossmann (59., SKV) wegen groben Foulspiels. – Bester SGW-Spieler: Naas.

 

FC Fürth – FC Alsbach 6:0 (4:0)
Fürth will es nochmal wissen und oben in der Tabelle angreifen. „Wir sind motiviert, wollen weiter Druck ausüben und unsere restlichen Spiele alle gewinnen“, sagte FC-Sportdirektor Marco Knapp nach dem klaren Erfolg gegen Abstiegskandidat Alsbach. Und vom Gegner der Fürther kam gestern tatsächlich wenig Gegenwehr, „keine nennenswerte Torchance“, wie Knapp sagte. Die Mannschaft von FC-Trainer Ralf Ripperger indes offenbarte solides Spiel. Besonderes sehenswert war das 3:0 von Tim Gensel, mit der Hacke erzielt nach Vorarbeit von Andreas Adamek. „Alle Tore waren schön herausgespielt“, sagte der FC-Sportdirektor. Tore: 1:0 Adamek (4., Foulelfmeter), 2:0 Sielmann (17.), 3:0 Gensel (21.), 4:0 Gebhardt (39.), 5:0 Sielmann (50.), 6:0 Gensel (88.). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.

 

SV Groß-Bieberau – SV Fürth 0:2 (0:1)
„Das war ein extrem wichtiger Sieg, quasi überlebenswichtig“, sagte SVF-Sportchef Valeri Biljuk zum „Finalspiel“ seiner Mannschaft: „Hätten wir heute verloren, wären wir raus gewesen.“ Und die Mannschaft von Trainer Jochen Ingelmann präsentierte sich denn auch kämpferisch, offenbarte viel Laufarbeit. Das 1:0 war Eigentor, sorgte aber für mächtig Schwung bei den Fürthern. „Das hat uns beflügelt“, so Biljuk. Doch Groß-Bieberau war keine Laufkundschaft, setzte immer wieder Nadelstiche und kam auch zu guten Chancen. Der SVF aber hielt gut dagegen, und Torwart David Hummel überzeugte gute Paraden. Der Gegenpart, SV-Torwart Marlo Allmann, verletzte sich kurz vor Abpfiff nach einem Zusammenprall indes schwer. Tore: 0:1 Halbig (5.), 0:2 Sirigu (90.+3). – Schiedsrichter: Safi (Sportvgg. Hüttengesäß). – Zuschauer: 100. – Beste SVF-Spieler: Weise, Marx, Kempf.

 

TSV Auerbach – VfB Ginsheim 3:3 (2:1)
Die Gastgeber waren ab der 30. Minute in Unterzahl. Wäre das Spiel in Gleichzahl zu Ende gegangen, wäre ein Sieg realistisch gewesen, befand TSV-Trainer Peter Brandenburger. Der Platzverweis war aus Brandenburgers Sicht umstritten und hätte aufgrund einer Abseitsstellung im Vorfeld nicht gegeben werden dürfen. Zu diesem Zeitpunkt lag Auerbach in Führung und machte ein gutes Spiel. Aufgrund zweier defensiver Unzulänglichkeiten drehte Ginsheim Mitte der zweiten Halbzeit das Spiel. Dank Fuller, der den Torwart umkurvte, sicherten sich die Rot-Weißen immerhin einen Punkt. Tore: 1:0 Kotek (17.), 1:1 Czepecha (18.), 2:1 Brunner (28.), 2:2 (60.), 2:3 Özer (70.), 3:3 Fuller (78.). – Zuschauer: 200. – Bes. Vorkommnis: Rot für David (30., TSV), Notbremse.

 

TS Ober-Roden – FSG Riedrode 4:1 (1:1)
ie Luft ist wohl raus bei Riedrode nach der fünften Niederlage seit Ende der Winterpause. Die FSG war in der ersten Halbzeit noch gut im Spiel – Tim Rieidinger gelang aus dem Gewühl heraus das 1:1. Doch mit dem Strafstoßtor der Gastgeber zum 2:1 ging es bergab. Tore: 1:0 Roth (22.), 1:1 Riedinger (30.), 2:1 Wertge (60., Foulelfmeter), 3:1 Jozic-Naumann (79.), 4:1 El Mard (89.). – Schiedsrichter: Titze (FV Steinau). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnis: Rot für Asutay (84., FSG). – Beste FSG-Spieler: geschlossene Leistung. (jz/net/ü/niwa/ü)

 

Jan Zehatschek und Redaktion

 

 

 

 

 

 

 

 

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08 August 2025

           

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