Dario Hener (re) mit seinem Zaubertor in der 65.MInute zum 2:2-AusgleichTSV Seckmauern – Vikt. Griesheim 3:3 (1:1)
Tore: 1:0 Diehl (27.), 1:1 Stumpf ((33.), 1:2 Borges (53.), 2:2 Hener (65.), 3:2 Oppermann (84.), 3:3 Stumpf (90.+5)
Schiedsrichter: Nicolay Kreyer (Friedrichsdorf) - Zuschauer: 130
TSV Seckmauern: Schäfer, T.Eckert, Stapp, J.Prostmeyer, Beck, L.Siebenlist, J.Fuchs, D.Hener, Oppermann (86.Alili), Klewar, Diehl (68.M.Raitz)
Vikt.Griesheim: Kraft, Bender, Fiandaca, Köhler, Stumpf, Volk, Ludwig, Borges, Lorenz, Amene, Gecili
Den so bitter notwendigen Sieg dicht vor Augen, platzt für Seckmauern weit in der Nachspielzeit doch noch der Traum vom „Dreier“. Der Druck der Griesheimer auf das Tor des TSV wird nach deren 3:2-Rückstand in den letzten zehn Minuten immer stärker, fast schon übermenschlich groß. Dann trifft die Lebensversicherung der Gäste, Patrick Stumpf, tatsächlich noch zum 3:3 und lässt die TSV-Gemeinde betroffen zurück.
Vorher sehen die Zuschauer ein rassiges Spiel von beiden Seiten, in dem Seckmauern lange überzeugt und das Spiel offenhält. Insgesamt ist das Unentschieden gerecht, für Seckmauern und seiner Tabellensituation aber zu wenig.
Von Beginn an spielen beide Teams mit offenem Visier. Das Mitwirken von Torjäger Joshua Diehl seit einigen Monaten macht sich bei Seckmauern positiv bemerkbar. Diehl spielt Lucas Oppermann frei, der bleibt beim Umkurven von Torwart Jannik Kraft an diesem hängen (4.). Nach 14 Minuten wird auf der Gegenseite Nick Volk freigespielt, scheitert aber aus 5m an David Schäfer (14.). Schäfer vertritt den urlaubenden Markus Zatocil. Griesheim startet nach der vergebenen Chance einige gefährliche Angriffe, kann Seckmauern damit jedoch (noch) nicht gefährden. Der TSV hat dann nach einer Ecke von Jannik Beck Pech, dass der Kopfball von Diehl an den linken Pfosten geht und von dort ins Aus (19.).
Die Viktoria tritt sehr offensiv auf, ist dafür für Konter anfällig. Mehrmals kann der TSV gefährliche Angriffe vortragen. Wie etwa nach 20 Minuten, als jedoch Oppermanns Schuß noch zur Ecke abgeblockt wird. Ein 18m-Schuss von Diehl fliegt über das Tor (22.). Ganz stark dann Schäfer, der gegen den durchgebrochenen Nick Volk rettet ((24.). Volk muss leider fünf Minuten später wegen Verletzung den Platz verlassen. Im Gegenzug zu dieser Szene scheitert Oppermann nach einem Konter an Keeper Kraft.
Das 1:1 gelingt Stumpf: nach einer Kopfballvorlage hebt er den Ball aus abseitsverdächtiger Position aus 13m über Schäfer ins Tor (33.). Nach einer Ecke der Viktoria, die Seckmauern mit Glück übersteht, überrascht der TSV seinen aufgerückten Gegner mit einem tollen Konter (37.). Bis zur Pause gibt Seckmauern mit einigen guten Szenen den Ton an. Eine prima Konterchance lässt Oppermann kurz vor der Pause liegen, weil er den Ball nicht in die Mitte zum mitgelaufenen Diehl bringt (45.).
Die zweite Hälfte beginnt mit Vorteilen für die Gäste. Eine Fehlabgabe von Luca Siebenlist in der eigenen Hälfte bringt Stumpf in beste Position, wird aber im letzten Moment noch abgeblockt (49.). Das 1:2 ist ein überraschender und auch nicht sonderlich fester Schuß aus 30m von Esteva Borges, schlägt aber links unten an Freund und Feind vorbei im Tor ein (53.). Offenbar ist Keeper Schäfer die Sicht versperrt.
Griesheim hat nun merklich Oberwasser, drückt auf das dritte Tor. Aber Seckmauern gibt sich nicht auf, bei vielen guten Offensivaktionen fehlen jedoch die gelungenen Abschlüsse. Ein Kopfball von Aljosha Klewar aus 12m geht übers Tor (59.). Mit einer Sonntagsaktion gelingt Dario Hener der 2:2-Ausgleich: eine Flanke von Klewar nimmt er am 5er-Eck direkt, Keeper Kraft hat keine Chance (65.). Eine Minute später scheitert Hener mit einem Kopfball an Kraft. Ein sicheres Tor verpasst auf der Gegenseite der hochgelobte Stumpf, als er eine Hereingabe aus 1m an den Querbalken bugsiert (68.).
Die letzten zwanzig Minuten brechen an und Seckmauern wird noch offensiver. Als Lohn gelingt dem guten Oppermann mit einem Kraftakt die erneute Führung des TSV. Ein Spielzug über Joel Prostmeyer, der dann Oppermann freispielt und dieser beherzt aus 11m halblinker Position aufs Tor schießt. Dabei wird er heftig angegangen, der Ball wird abgefälscht, unerreichbar für Kraft (84.). Oppermann muss danach verletzt ausscheiden.
Es steht 3:2 für Seckmauern und nur noch zehn Minuten sind auf der Uhr zu spielen. Griesheim zieht danach ein regelrechtes Powerplay auf, denn es droht die „Schmach“, in Seckmauern zu verlieren. Es spielen sich z.T. turbulente Szenen im Strafraum und vor dem Tor Schäfers ab, man hält sein Tor mit Kampf und viel Herzblut bis zur 95.Minute aber sauber. Dann ist es der 38jährige Ausnahmestürmer Stumpf (spielte vor ca. 8 Jahren für Jeunesse Esch die Qualifikation zur Europa-League und Champions-League) und stochert den Ball aus einem Bündel von Beinen heraus doch noch ins Tor.
(aus echo-online.de)
Fußball Odenwald
TSV Seckmauern kassiert bitteren Last-Minute-Ausgleich
Der TSV Seckmauern verpasst gegen Viktoria Griesheim einen Befreiungsschlag in der Gruppenliga. Trainer Lucas Oppermann bezahlt einen Treffer teuer.
Seckmauern. Ein bitteres Ende für den TSV Seckmauern im Spiel gegen Viktoria Griesheim: Die Odenwälder mussten am Sonntag in der Fußball-Gruppenliga in letzter Minute den Ausgleich zum 3:3-Endstand hinnehmen und verpassten damit einen extrem wichtigen Dreier im Kampf um den Ligaverbleib. „Ich kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, wir waren über 90 Minuten eigentlich das bessere Team“, befand TSV-Spielertrainer Lucas Oppermann. Nach einem rassigen Beginn waren die Gastgeber nach einer knappen halben Stunde in Führung gegangen. Angreifer und bester Seckmäurer Torschütze Joshua Diehl, der nach überstandener Verletzung erstmals in 2026 auf dem Rasen stand, erzielte mit seinem 13. Saisontreffer das 1:0 für den TSV (29.).
Lucas Oppermann trifft und verletzt sich
Doch die Führung hielt nicht lange und auch bei den Gästen konnte sich ein Top-Torjäger in die Torschützenliste eintragen. Viktoria-Stürmer Patrick Stumpf glich mit Saisontor Nummer 27 zum 1:1-Pausenstand aus (33.). „Das Gegentor kam leider ein bisschen aus dem Nichts und ohne, dass die Viktoria dafür allzu großen Aufwand betreiben musste“, bemängelte Oppermann. Zu Beginn des zweiten Abschnitts durfte Griesheim zunächst noch einmal jubeln: Massil Aimene besorgte mit einem Weitschuss aus 30 Metern das 1:2 für die Gäste (54.) und drehte damit das Spiel. Doch die Odenwälder steckten nicht auf und schlugen zurück. Zunächst glich Dario Hener nach einem Konter und einer Flanke von Aljosha Klewar per Volley-Abnahme zum 2:2 aus (66.). Kurz vor Schluss zog nach Vorarbeit von Joel Prostmeyer per Linksschuss Oppermann ab und markierte den 3:2-Führungstreffer (85.). Allerdings bezahlte Oppermann diese Aktion teuer und musste mit Verdacht auf einen (erneuten) Bänderriss den Platz verletzt verlassen.
Griesheim erzielt noch den Ausgleich
Griesheim warf in den letzten Minuten alles nach vorne und kam nach einer unübersichtlichen Situation im Seckmäurer Strafraum in der fünften Minute der Nachspielzeit tatsächlich noch zum 3:3-Ausgleich. Der TSV verharrt damit auf dem 16. Platz mit nun 25 Zählern und verpasste den Sprung auf Tabellenrang 14. „Wir haben heute am zweiten von neun Abstiegskampf-Spieltagen nach der Niederlage gegen Ober-Roden unseren ersten Punkt geholt, darauf werden wir aufbauen“, erklärte Oppermann.
Florian Mehm
Fußball Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
Abstieg des FC Alsbach rückt nach Debakel näher
Fußball-Gruppenligist FC Alsbach kassiert neun Gegentreffer bei der TS Ober-Roden. Auch der TSV Altheim verliert klar. Viktoria Griesheim holt spät noch einen Punkt.
Darmstadt/Darmstadt-Dieburg. In der Fußball-Gruppenliga Darmstadt taumelt der FC Alsbach nach dem 1:9-Debakel bei der TS Ober-Roden dem Abstieg entgegen. Auch der TSV Altheim kam mit 0:6 bei der TSV Auerbach ordentlich unter die Räder. Zufrieden kann man auch beim SV Münster nicht sein, der gegen die FSG Riedrode verlor. Viktoria Griesheim rettete mit einem Last-Minute Tor noch ein Remis beim TSV Seckmauern.
TS Ober-Roden – FC Alsbach 9:1 (5:1). War es das für Alsbach in der Gruppenliga? In Ober-Roden stand Alsbachs Abwehr gleich unter Druck. TSO-Stürmer Roth verfehlte nur knapp, auf der Gegenseite konnte der TSO-Schlussmann einen Kopfball von Dörr gerade so über die Latte lenken. Die Tore zum 1:0 durch Zeise (29.) und der Ausgleich von Arfai (30.) waren kurios. Zunächst lag ein TSO-Spieler verletzt am Boden. Alsbach verhielt sich passiv, wollte den Ball ins Aus schlagen. Zeise schnappte sich aber die Kugel und markierte das 1:0. Mit einer fairen Geste ließ es die TSO dann zu, dass Arfai den Ausgleich erzielen konnte. Dann ging es aber Schlag auf Schlag, weil Alsbachs Abwehr sich immer wieder düpieren ließ. Bis zur Pause hatten Zeise (31.), Zerfaß (44.), Roth (45.) und Mustafa (45.+2) das Spiel entschieden. Danach gab es kaum noch Gegenwehr der Gäste. Die TSO ließ nicht locker und erhöhte durch Roth (54./62.), Mustafa (65.) und El Mard (69.). Gelb-Rot: Di Sciascio (79./Alsbach). Der FC Alsbach ist bereits am Donnerstag im Nachholspiel beim SV Münster erneut gefordert.
TSV Altheim und SV Münster verlieren
TSV Auerbach – TSV Altheim 6:0 (2:0). Altheims Abwehr musste sich von Anfang an heftiger Attacken der Bergsträßer erwehren. Die Drangphase der Gastgeber überstand man aber zunächst mit Glück und Geschick, ehe Benazidis (33.) doch die überfällige Auerbacher Führung erzielen konnte. Danach hatten Makolli und Dantse den möglichen Ausgleich auf dem Fuß. Besser machte es auf der anderen Seite Hilgert (45.+1), der auf 2:0 erhöhte. Mit dem Doppelschlag von Brunner (53.) und Fuller war das Spiel nach dem Wechsel schnell gelaufen. Der Altheimer Widerstand war gebrochen und die Zweikämpfe gingen mehr und mehr verloren. Das nutzten Arnold (69.) und De Simone (87.), um das halbe Dutzend Tore voll zu machen.
SV Münster – FSG Riedrode 1:2 (0:2). Die Duplizität der Ereignisse lässt Münsters Trainer Naser Selmanaj verzweifeln. Denn wieder einmal, wie so oft in der Vergangenheit, waren die Gastgeber das aktivere Team und hatten mehr als ein halbes Dutzend hochkarätiger Torchancen. Doch stets wurden die falschen Entscheidungen getroffen: statt Querpass einen Torschuss und umgekehrt, stets waren die Spieler auf dem falschen Gleis. Das Spiel selbst ist schnell erzählt. Schuchmann (11.) brachte die Gäste schnell in Führung. Doch bis zum 0:2 von Münch (39.) hätte der SVM bereits mit 3:1 Toren führen müssen. Nach der Pause rannte Münster dem Rückstand hinterher. Anas Hamed (59.) verkürzte, was zusätzlich beflügelte. Doch ein weiteres Tor wollte partout nicht fallen. Am Donnerstag im Spiel gegen Alsbach ist Münster erneut gefordert.
Stumpf mit spätem Ausgleich für Viktoria Griesheim
TSV Seckmauern – Viktoria Griesheim 3:3 (1:1). „Das war ein vogelwildes Spiel. Seckmauern hat bis zum umfallen gekämpft. Ich habe großen Respekt“, meinte Viktoria-Vorsitzender Hans Fuß. Griesheim hatte zwar spielerische Vorteile, doch kompensierten das die abstiegsbedrohten Odenwälder mit unbändigem Einsatz. Daraus resultierte das 1:0 von Diehl (29.), was Stumpf (33.) aber schnell ausgleichen konnte. Nach dem Wiederanpfiff wurde es aber noch wilder. Aimene (54.) brachte Griesheim erstmals in Führung, worauf Seckmauern mit noch mehr Druck reagierte. Der Erfolg stellte sich mit dem Ausgleich von Hener (66.) ein. Danach ging es Hin und Her, ehe Oppermann (85.) den vermeintlichen Siegtreffer der Odenwälder erzielte. In der Nachspielzeit rettete Stumpf (90.+6) der Viktoria noch einen Punkt.
SV Groß-Bieberau – FC 07 Bensheim 1:1 (1:1). In der ausgeglichenen Partie brachte Marques (5.) die Groß-Bieberauer schnell in Führung. Bensheim ließ sich davon nicht beeindrucken und konterte mit dem Ausgleich von Budimir (32.). Danach konnten sich beide Torleute wiederholt auszeichnen und hielten ihrem Team das Remis fest, obwohl Groß-Bieberaus Klinger die Entscheidung wiederholt auf dem Fuß hatte. Rote Karte: Termeer (80./Groß-Bieberau).
Michael Sobota
Fußball Bergstraße
SG Wald-Michelbach siegt im Odenwälder Kellerduell
Die Elf von Trainer Benjamin Sigmund bezwingt den SV Fürth im Gruppenliga-Derby mit 5:1. Der VfR Fehlheim unterstreicht seine Ambitionen durch einen Sieg gegen den Spitzenreiter.
Kreis Bergstraße. Die SG Wald-Michelbach hat das Kellerduell in der Fußball-Gruppenliga gegen den SV Fürth überraschend klar für sich entschieden. Nicht weniger überraschend: der Fehlheimer Sieg gegen den Tabellenführer.
SG Wald-Michelbach – SV Fürth 5:1 (3:0). Die Gastgeber hätten noch deutlicher gewinnen können. „Wir hatten eine ganz andere Körpersprache als der Gegner“, sagte SGW-Abteilungsleiter Dimitri Loenko. „Wir waren präsent, haben die wichtigen Zweikämpfe gewonnen“. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Sigmund offenbarte Kampfgeist und Wille. Und die Überwälder durften folgerichtig ihren zweiten Sieg in Folge feiern, haben Konkurrent SV Fürth in der Tabelle jetzt überholt. „Das war unser Ziel und jetzt können wir die Big-Points setzen“, sagte Loenko mit Blick auf die kommenden Wochen. „Ich habe mehr erwartet von Fürth“, sagte Loenko. „Das war ein Klassenunterschied mit Blick auf die Tugenden, die den Fußball ausmachen“. SV-Trainer Jochen Ingelmann indes war völlig bedient, sprach von einer desolaten Leistung seiner Mannschaft, die den Ernst der Lage im Abstiegskampf offenbar noch nicht erkannt habe. „Das ist völlig inakzeptabel und der peinlichste Moment, den ich als Trainer jemals erlebt habe“, sagte Ingelmann. „Meine Mannschaft hat heute überhaupt nicht erst angefangen, Fußball zu spielen“. In allen Belangen habe die nötige Einstellung gefehlt. „Für diese Leistung gibt es keine Erklärung – das waren heute sieben Schritte zurück und wir müssen uns jetzt intensiv damit beschäftigen, wie das passieren konnte“, so Ingelmann.
Tore: 1:0 Sattler (10.), 2:0 Ripper (22.), 3:0 Brauch (45+2.), 4:0, 5:0 Naas (58., 65.), 5:1 (88., Eigentor). – Schiedsrichter: Forster. – Zuschauer: 250. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.
FSG Riedrode müht sich zum Sieg beim SV Münster
SV Münster – FSG Riedrode 1:2 (0:2). Arbeitssieg für die Mannschaft von FSG-Trainer Tobias Beltz, die vor allem in der zweiten Halbzeit kämpfen musste gegen druckvolle Gastgeber. „Das war sehr glücklich“, sagte Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG Riedrode, dessen Team bis zur Halbzeit noch ganz gut mitgespielt habe. Münster war vor allem mit Standards gefährlich, spielte viele lange Bälle und kam immer wieder zu Chancen. Die Gäste kamen dagegen wie aus dem Nichts zur 1:0-Führung. Und wenig später rettete Christian Telch in höchster Not, verhinderte auf der Torlinie das 1:1 für Münster. „Das 2:0 war dann aber schön herausgespielt“, sagte Göck. Doch mit Wiederanpfiff drängte Münster auf den Ausgleich „und wir hatten keine Ruhe mehr und keinen Zugriff auf das Spiel“, sagte Göck. „Dann haben wir bis zum Abpfiff gezittert“.
Tore: 0:1 Schuchmann (11.), 0:2 Muench (39.), 1:2 Hamed (59.). – Schiedsrichter: Schwarzer. – Zuschauer: 150. – Bester FSG-Spieler: Asutay.
VfR Fehlheim – VfB Ginsheim 3:1 (1:0). Der VfR Fehlheim setzte im Aufstiegskampf gegen den Spitzenreiter ein echtes Ausrufezeichen und kann weiter auf das Erreichen des Relegationsplatzes hoffen. Trainer Sebastian Lindner war begeistert von der Vorstellung seines Teams, „denn alle Spieler waren sehr griffig und haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet“. Zudem habe das Gleichgewicht zwischen Ballbesitzphasen und dem Lauern auf Umschaltsituationen gestimmt. Demnach sei der VfB überhaupt nicht ins Spiel gekommen. „Ginsheim hat es immer wieder mit langen Bällen versucht, aber das haben wir sehr gut wegverteidigt“, so Sebastian Lindner: „Unser Erfolg war hochverdient.“ Fehlheim bestimmte den Spielrhythmus gegen einen formschwachen Tabellenführer nach Belieben.
Tore: 1:0, 2:0 Perchner (18., 60.), 3:0 Lüderwald (63.), 3:1 Syah (90.). – Schiedsrichter: Glasenapp (Rumpenheim). – Zuschauer: 150. – Bester VfR-Spieler: von Mengersen.
FC Fürth – Dersim Rüsselsheim 1:1 (0:1). „Es fühlt sich nicht an, als hätten wir heute das Bestmögliche herausgeholt“, sagte FC-Sportdirektor Marco Knapp. Denn in der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber gleich mehrfach die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden. „Aber es ist trotzdem ein gerechtes Ergebnisse, weil auch Rüsselsheim gute Chancen hatte“. In der 82. Minute vergab Jan Gebhardt den Matchball für die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger, als er den Ball nicht richtig traf und knapp vergab. Und auch in der ersten Halbzeit war der FC Fürth am Drücker, hatte zwei bis drei Riesenchancen. „Das war ein tolles Spiel, ein echtes Spitzenspiel“, sagte Knapp.
Tore: 0:1 Neffati (45+2), 1:1 Gehbauer (76.). – Zuschauer: 170. – Bester FCF-Spieler: Gehbauer.
TSV Auerbach feiert schon den achten Sieg in Serie
TSV Auerbach – TSV Altheim 6:0 (2:0). Die Auerbacher schwimmen weiter auf einer Erfolgswelle; der Sieg gegen Altheim war bereits der achte Dreier in Folge. Damit bleibt die TSV im Jahr 2026 ohne Punktverlust. Gegen Altheim dauerte es eine halbe Stunde, bis Auerbach auf die Siegerstraße einbog. Zwei Treffer vor der Pause sorgten für eine beruhigende Führung, die nach der Pause deutlich ausgebaut wurde.
Tore: 1:0 Benarides (33.), 2:0 Hilgert (45.), 3:0 Brunner (53.), 4:0 Fuller (56.), 5:0 Arnold (69.), 6:0 de Simeone (87.). – Schiedsrichter: Yalcin. – Zuschauer: 100. – Beste Auerbach-Spieler: geschlossene Leistung.
SV Groß-Bieberau – FC 07 Bensheim 1:1 (1:1). Der FC 07 kam zu einem Unentschieden, das den Bensheimern im Kampf gegen den Abstieg nicht entscheidend weiterhilft. Trainer Constantin Renner standen im Kader nur elf gesunde Feldspieler zur Verfügung, sodass angesichts der Umstände der Punkt „absolut in Ordnung geht“, so Renner. Dennoch wäre auch ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen.
Tore: 1:0 Marques (4.), 1:1 Budimir (39.). – Schiedsr.: Vogel. – Zuschauer: 130. – Beste Spieler: Mendes, Marques/ Sheji, Claus. (jz/hs/ü/niwa/ü)
Redaktion und Jan Zehatschek
Fußball Groß-Gerau/Rüsselsheim
Tabellenletzter SKV Büttelborn mit drittem Saisonsieg
Das Schlusslicht der Fußball-Gruppenliga siegt 3:1 beim SV Geinsheim, während die heimischen Spitzenteams VfB Ginsheim und Dersim Rüsselsheim sieglos bleiben.
Kreis Groß-Gerau. Kein gutes Wochenende war es für die Gruppenligisten aus dem Kreis Groß-Gerau. Mit 1:3 unterlag Tabellenführer VfB Ginsheim beim VfR Fehlheim, während Verfolger Dersim über ein Unentschieden im Spitzenspiel in Fürth nicht hinauskam. Einziger Gewinner des Spieltags ist der Tabellenletzte SKV Büttelborn mit 3:1 im Derby beim SV 07 Geinsheim.
SV 07 Geinsheim – SKV Büttelborn 1:3 (1:1). - Dass ein Derby eigene Gesetze hat, war beiden Vereinen bewusst, insbesondere dabei dieses. Denn meist ist es der Favorit, der sich schwer tut oder am Ende gar zusehen muss, wie die drei Punkte an den Außenseiter gehen. Dies war auch am Sonntag so, wo der Tabellenletzte aus Büttelborn endlich seine ansprechenden Leistungen der letzten Wochen auch in Punkte ummünzen konnte.
SKV-Winterzugang Jan Zimmermann mit einem Doppelschlag
Dabei begann die Partie durchaus unglücklich für die Gäste, denn bereits in der 9. Minute nutzte der Geinsheimer Winterneuzugang Fabien Frick die erste große Chance des Spiels zum Führungstreffer. Mehr vom Spiel hatten die Gastgeber, die motiviert waren sich mit einem Sieg aus dem Tabellenkeller zu lösen, daher überraschte es, dass die erste Büttelborner Chance gleich zum Ausgleich führte. In der zweiten Halbzeit war es erneut ein Winterneuzugang, der traf – diesmal auf Büttelborner Seite. Jan Zimmermann sorgte mit einem Doppelschlag für den dritten Saisonsieg der Büttelborner.
„Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes, zumal wir nicht viel erwartet haben. Wir konnten nur mit drei Auswechselspielern antreten, andere Akteure haben angeschlagen gespielt, daher sind wir über diese drei Punkte sehr glücklich“, freut sich Peter Krieg vom SKV-Vorstand. „Das Glück war diesmal auf unserer Seite, denn Geinsheim hatte mehr vom Spiel und insgesamt die besseren Chancen. Aber Stefano Francioso hat es heute überragend im Tor gemacht.“ Ernüchternd hingegen war die Partie für den sportlichen Leiter des SV 07, Stuart Martinez: „Wir haben das Spiel komplett dominiert, viele Chancen und in den entscheidenden Momenten die falschen Entscheidungen getroffen.“ Tore: 1:0 Frick (9.), 1:1 Smajovic (13.), 1:2 Zimmermann (61.), 1:3 Zimmermann (64.)
Ginsheims Trainer zählt nur zwei Torschüsse
VfR Fehlheim – VfB Ginsheim 3:1 (1:0). - Marc Perchner hielt mal wieder eine Enttäuschung für den Tabellenführer bereit. Der Stürmer, der im Sommer zwischen den Teams für ein Wechsel-Unstimmigkeiten sorgte, erzielte ausgerechnet zwei der drei Fehlheimer Tore gegen den Tabellenführer und hielt so den Aufstiegskampf weiterhin spannend. „Verdient verloren. Fehlheim hat zielgerichteter Fußball gespielt als wir, wir wollten es zu kompliziert machen und waren vorne zu harmlos“, so die Analyse von Ginsheims Trainer Jonas Schuster. „Zwei Torschüsse in 90 Minuten, so kann man in der Liga nicht gewinnen.“ Tore: 1:0 Perchner (18.), 2:0 Perchner (60.), 3:0 Luederwald (63.), 3:1 Syah (90.+1.)
FC Fürth – Dersim Rüsselsheim 1:1 (0:1). - Eine große Chance verpasste Dersim im Spitzenspiel der Gruppenliga. Benjamin Aziz Neffati brachte die Gäste aus Rüsselsheim in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Kopfball in Führung. In der zweiten Halbzeit drückten die Gastgeber und vor allen Jan Gebhardt hatte einige gute Chancen, doch dauerte es bis zum 75. Minute, ehe Marcello Gehbauer nach einer Ecke den Ball zum verdienten Ausgleich im Rüsselsheimer Tor unterbrachte. Tore: 0:1 Neffati (45.+1.), 1:1 Gehbauer (75.)
Marc Schüler

