Der wichtige Treffer zum 2:2 kurz vor der Halbzeit durch Luca Siebenlist (7): er bugsiert den vom Torwart fallen gelassenen Ball über die TorlinieTSV Seckmauern – SG Wald-Michelbach 4:2 (2:2)
Tore: 0:1 Naas (17.), 0:2 Naas (21.), 1:2 Toch (33./HE), 2:2 L.Siebenlist (45.+2), 3:2 Oppermann (68.), 4:2 Dario Hener (77.)
Besonderheit: Rote Karte Florian Schmidt (SG, 30.) wegen Handspiels auf Torlinie
Schiedsrichter: Lukas Noah Tauber (Darmstadt) - Zuschauer: 150
So wie die 1B gestern bei ihrem Sieg in SG Rothenberg bezwingt heute die „Erste“ auch nach großem Kampf seinen Gegner. Ein Sechs-Punkte-Wochenende für die Senioren. .
Gegenüber dem 0:10 beim FC Fürth gibt es lediglich eine Änderung in der Aufstellung: Abwehrchef Phil Stapp ist wieder fit. Sein Mitwirken gibt TSV-Defensive heute wieder eine ganz andere Statik, sein Wert für die Mannschaft zeigt er auf dem Platz eindrucksvoll. Trotzdem liegt Seckmauern nach gut zwanzig Minuten mit zwei Toren zurück und wenig deutet auf Besserung hin. Der Wendepunkt kommt dann nach dreißig Minuten: SG-Spieler Florian Schmidt wehrt einen Kopfball mit der Hand auf der Torlinie ab, erhält dafür die rote Karte und Daniele Toch trifft im zweiten Versuch mit dem Handelfmeter zum Anschluß. Bis zur Halbzeit bestimmt jetzt der TSV das Spiel und Luca Siebenlist gelingt kurz vor dem Wechsel der Ausgleich.
Nach der Pause drückt Seckmauern, mit einem Mann mehr, auf die Führung, muss aber stets auf die Konter der schnellen Gästestürmer achten. Aber der überragende Phil Stapp und ein ebenso guter Keeper Markus Zatocil, der einige brenzlige Szenen klären muss, legen die Offensive der Gäste weitestgehend lahm. Dafür nutzt Seckmauern die oft nicht sattelfeste SG-Abwehr aus und erzielt zwei weitere Tore. Ein genialer Querpass von Max Raitz auf Lucas Oppermann ermöglicht diesem, zum 3:2 abzuschließen (68.), Dario Hener macht mit dem 4:2 den Deckel drauf.
Ein Wehrmutstropfen bleibt dann doch wieder zurück: Dion Prostmeyer bricht sich bei einem Zweikampf mit dem Gästetorhüter das Schlüsselbein.
(alle aus echo-online.de)
Fußball Odenwald
Seckmauern dreht das Spiel gegen Wald-Michelbach
Nach einem frühen Rückstand zeigt der TSV Seckmauern in der Gruppenliga eine starke Reaktion und sichert sich gegen die SG Wald-Michelbach einen wichtigen Heimsieg.
Seckmauern. Der TSV Seckmauern feiert in der Fußball-Gruppenliga einen wichtigen 4:2 (2:2)-Heimerfolg gegen die SG Wald-Michelbach. Dabei zeigte das Team von Spielercoach Lucas Oppermann trotz frühem 0:2-Rückstand „eine sehr gute Reaktion auf Fürth und eine hoch konzentrierte Vorstellung“, bei der die Odenwälder „die Dinge umgesetzt haben, die wir uns vorgenommen hatten“.
Gruppenliga Darmstadt: TSV Seckmauern nutzt Standards aus
Der TSV fand von Beginn an gut ins Spiel und hatte nach mehreren Standards von Daniele Toch einige hochkarätige Gelegenheiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Dagegen zeigten sich die Gäste eiskalt: SG-Angreifer Kim Naas schnürte mit den ersten beiden guten Torchancen von Wald-Michelbach seinen Doppelpack (18./22.). Der TSV zeigte sich hingegen unbeeindruckt und belohnte sich nach der nächsten gefährlichen Toch-Ecke.
Einen Kopfball von Dario Hener konnte Florian Schmitt für die Gäste auf der Torlinie nur noch mit beiden Händen abwehren – Schiedsrichter Lukas Tauber entschied auf Rote Karte und Strafstoß, den Daniele Toch im zweiten Anlauf verwandelte (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff stocherte dann Luca Siebenlist – ebenfalls nach einem Standard – den Ball zum 2:2-Ausgleich ins Tor (45+3.).
Trainer Oppermann mit Reaktion zufrieden
Die Hausherren machten auch im zweiten Durchgang in Überzahl weiter Druck, wobei auch die SG bei einigen Kontern immer wieder zu Chancen kam. „Wir müssen das auf unserem Platz mit einem Mann mehr dann ruhiger und cleverer ausspielen. Gleichzeitig erwarte ich nach einem 0:10-Debakel nicht, dass wir in der Folgewoche das Blaue vom Himmel spielen“, befand Oppermann. Und der 39-jährige Spielertrainer ging selbst mit bestem Beispiel voran und vollstreckte nach toller Flanke von Maximilian Raitz zum 3:2 (68.).
Zehn Minuten vor Schluss sorgte dann Dario Hener mit dem dritten Seckmäurer Standardtor für das 4:2-Endresultat (78.). „Das war ein brutal wichtiger Sieg für uns, vor allem nach dem Nackenschlag letzte Woche in Fürth“, erklärte Oppermann. Sein Team habe die geforderte Reaktion „von der ersten Minute an“ auf den Platz gebracht und sich „wieder auf die einfachen Dinge konzentriert“. Dabei habe man neben der Aufgabe, die Ausfälle von Joshua Diehl und Jason Fuchs zu kompensieren, auch einige Spieler gehabt, die angeschlagen in die Partie gehen mussten.
Florian Mehm
Fußball Bergstraße
SV Fürth schenkt der TSV Auerbach ein paar Tore
Fußball-Gruppenliga: Nach der 2:4-Niederlage gegen die TSV Auerbach tritt der SV Fürth im Abstiegskampf auf der Stelle. FSG Riedrode feiert nächsten Sieg. Rückschlag für FC Fürth.
Bergstraße . Obwohl Ex-Profi Sandro Sirigu seinen Einstand gab, hat der SV Fürth sein Heimspiuel gegen die TSV Auerbach mit 2:4 verloren. Sirigu stand in der Startformation und war immerhin 64 Minuten am Ball. Fürth bleibt als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz, ebenso wie die SG Wald-Michelbach und der FC 07 Bensheim, der aber imTableau auf Rang 14 kletterte.
VfR Fehlheim – TS Ober-Roden 0:0
Die ambitionierten Fehlheimer wollten eigentlich mit einem Sieg eine Aufholjagd zum Erreichen des Aufstiegsrelegationsplatzes starten. Diesem Dreier waren sie letztlich auch etwas näher als die gut mitspielenden Gäste (12:4 Torschüsse), doch letztlich mussten sie auch das torlose Unentschieden akzeptieren. Die größten Chancen vergaben Perchner (30.) und Cassidy Royo (50.) in einer 1:1-Situation, die jeweils am guten TS-Keeper Schaar scheiterten. Ansonsten fehlte oftmals die Durchschlagskraft, während die Defensive gut stand. Nur eine Roth-Ecke musste Lortz vor der Torlinie klären (78.). Schiedsrichter: Enzmann (Ober-Mörlen). – Zuschauer: 150. – Beste VfR-Spieler: geschlossene Leistung.
TSV Seckmauern – SG Wald-Michelbach 4:2 (2:2)
Die Gäste gingen schnell mit 2:0 in Führung. Doch ein Handspiel von Florian Schmitt brachte die Wende. Der Wald-Michelbacher hatte auf der Torlinie nach Freistoß des TSV reflexartig reagiert – Rot. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Sigmund war jedoch auch in Unterzahl keinesfalls die schlechtere Mannschaft, im Gegenteil. Der Sportliche Leiter Jörg Gräber, sprach von einem nicht unbedingt verdienten Sieg für Seckmauern: „Aber 70 Minuten in Unterzahl zu spielen ist halt auch schwer.“, sagte der Funktionär. Die Überwälder haderten auch, dass ein Elfmeter wiederholt wurde, nachdem Keeper Helfrich wohl zu früh aus dem Tor gestartet war. Tore: 0:1, 0:2 Naas (18., 22.), 1:2 Toch (34., Strafstoß), 2:2 (48.), 3:2 Oppermann (68.), 4:2 Hener (78.). – Schiedsrichter: Tauber (Ober-Ramstadt). – Zuschauer: 120. – Bes. Vorkommnis: Rot für Schmitt (25., SGW) wegen Handspiels. – Bester SGW-Spieler: Ingo Dörsam.
Viktoria Griesheim – FSG Riedrode 2:3 (1:2)
Die Mannschaft von Trainer Tobias Beltz landete den zweiten Dreier in Folge – verdient, weil der Aufstiegskandidat viel Kampfgeist offenbarte und den Erfolg unbedingt wollte. „Der Wille war da“, sagte Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der Riedroder. Das Passspiel der Gäste war erneut überzeugend, und auch die Defensive über weite Strecken sattelfest. „Griesheim ist kaum zur Entfaltung gekommen“, sagte Göck, dessen Mannschaft gut ins Spiel gefunden hat und die Begegnung durchaus früher hätte entscheiden können. „Wir waren besser, hatten die esseren Chancen – das war eine Topleistung“, lobte Göck: „Der gute Teamgeist hat uns heute drei Punkte beschert.“ Tore: 0:1 Zbairi (11.), 1:1 Hofmeier (13.), 1:2, 1:3 Kilian (17., (87.), 2:3 Bilmez (90.+5). – Schiedsrichter: Willemsen (Wiesbaden). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot für Asutai (90.+3, FSG) wegen wiederholten Foulspiels. – Beste FSG-Spieler: geschlossene Leistung.
SV Groß-Bieberau – FC Fürth 3:2 (1:0)
„Verdient verloren“, kommentierte FCF-Sportdirektor Marco Knapp kurz und bündig, Der 10:0-Sieger des vorangegangenen Spieltags ließ sich diesmal zu oft den Schneid abkaufen von clever spielenden und gut verteidigenden Gastgeber. „Uns ist heute zu wenig eingefallen“, erkannte Knapp. Der FC agierte häufig mit weiten Bällen und machte es der gegnerischen Abwehr zu leicht. Die Gäste wachten schließlich zu spät auf: Tim Gensel (85.) erzielte den 1:3-Anschluss, Andreas Adamek (90.+3) verkürzte per Strafstoß auf 2:3. „Dann war Schluss“, sagte Knapp: „Wir waren heute nicht gut genug.“ Tore: 1:0 Enders (22.), 2:0, 3:0 Artürk (81., 82.), 3:1 Gensel (85.), 2:3 Adamek (90.+3, Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Filges (SV Staden). – Zuschauer: 100. – Beste FCF-Spieler: keine.
SV Fürth – TSV Auerbach 2:4 (1:3)
Die Partie war umkämpft, beide Mannschaften hatten viele Torchancen. SV-Trainer Jochen Ingelmann sprach von einem temporeichen Spiel: „Aber wir haben uns drei Tore selbst reingelegt.“ Der Übungsleiter haderte einmal mehr mit fehlender Konstanz im Spiel seiner Elf und kapitalen Fehlern im Defensivspiel. „Wir haben dem Gegner den Ball in die Füße gespielt“, sagte Ingelmann mit Blick auf zwei von vier Gegentoren. Das Thema Klassenerhalt gewinnte für den SV Fürth somit zunehmend an Bedeutung. Der SVF-Coach: „Wir müss noch enger zusammenarbeiten, dürfen nicht mit dem Finger auf andere zeigen.“ Für Auerbach waren es, so Trainer Peter Brandenburger, „drei enorm wichtige Punkte“. Die Partie sei hitzig, jedoch nicht unfair gewesen, fasste Brandenburger zusammen: „Die Jungs haben heute gekämpft, jeder war bereit, für den anderen Meter zu machen. Dafür haben sie riesengroßen Respekt verdient. Tore: 0:1 Benarides (6.), 1:1 Jure Vucic (24.), 1:2, 1:3 Brunner (31., 45+1.), 2:3 Kabel (62.), 2:4 Hilgert (85.), – Schiedsrichter: Barbu (Steinheim).– Zuschauer: 150. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Fetsch.
FC 07 Bensheim – SKV Büttelborn 5:1 (3:0)
Der FC 07 hat im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen gesetzt. . „Ob der Sieg so deutlich ausfallen muss, weiß ich nicht“, sagte Trainer Constantin Renner nach der Partie: „Aber es war ein verdienter und bei der Tabellensituation wichtiger Erfolg.“ In den ersten sechs Minuten der zweiten Halbzeit traf der Gast zweimal den Pfosten. Tore: 1:0 Budimir, 2:0 Weber, 3:0 Cappello, 4:0 Konietzko, 5:0 Köhler. – Zuschauer: 150. – Bes. Vorkommnis: 07-Keeper Dominik Kurz hält Foulelfmeter (47.). – Beste Bensheimer Spieler: geschlossene Leistung. (jz/frko/ü/hs/ü).
Jan Zehatschek und Redaktion
Fußball Groß-Gerau/Rüsselsheim
VfB Ginsheim untermauert Tabellenführung mit Kantersieg
Gruppenliga-Primus VfB Ginsheim schlägt den SV Münster deutlich. Dersim Rüsselsheim rettet gegen den FC Alsbach einen knappen Sieg trotz doppelter Unterzahl ins Ziel.
Kreis Groß-Gerau. Das war deutlich: Der VfB Ginsheim hat mit einem klaren 8:1 über den SV Münster nach der Winterpause eindrucksvoll die Tabellenführung in der Fußball-Gruppenliga untermauert. Erst in der Nachspielzeit konnte auch Dersim Rüsselsheim jubeln und behauptete durch einen 4:3-Heimsieg gegen Alsbach den zweiten Platz. Im Abstiegskampf gelang dem SV 07 Geinsheim ein wichtiger 2:1-Erfolg beim TSV Altheim. Schlusslicht SKV Büttelborn musste im Kellerduell in Bensheim eine herbe 1:5-Niederlage hinnehmen.
Ginsheimer Max Gross trifft gleich fünfmal
VfB Ginsheim – SV Münster 8:1 (4:0). „Wir haben das Spiel früh entschieden und waren sehr dominant“, freute sich VfB-Coach Jonas Schuster über eine starke Leistung. Zur Halbzeit lag seine Mannschaft schon 4:0 vorn. Kurz nach Wiederanpfiff keimte bei Münster mit dem Anschlusstreffer ein wenig Hoffnung auf, die Ginsheim aber schnell zunichte machte. „Wir haben den Gegner laufen lassen, das Spiel gut verlagert und unsere Torchancen effektiv genutzt“, meinte Schuster vollauf zufrieden. Max Gross stach mit fünf Treffern heraus.
Tore: 1:0 Gross (12.), 2:0 Özer (30.), 3:0, 4:0 Gross (35., 40.), 4:1 Huther (47.), 5:1, 6:1 Yildiz (58., 69.), 7:1, 8:1 Gross (72., 83.).
Dersim Rüsselsheim – FC Alsbach 4:3 (3:3). Riesenjubel bei den Gastgebern: In der spannenden Schlussphase verwandelte Emir Arik vor über 200 Zuschauern nervenstark einen Foulelfmeter zur 4:3-Führung, die Dersim trotz doppelter Unterzahl in der sieben Minuten langen Nachspielzeit ins Ziel brachte. „Wir hatten in der ersten Halbzeit die besseren Chancen“, fand Cem Ilhan von Dersim. Nach dem 2:1 und 3:2 verpasste es seine Mannschaft aber nachzulegen. Vor der Pause fiel noch der Ausgleich. „Danach war es ein offener Schlagabtausch mit wenig nennenswerten Chancen“, so Ilhan. Trotz zwei Platzverweisen in der Schlussphase hatten die Gastgeber aber noch das Glück auf ihrer Seite.
Tore: 0:1 Karrer (17.), 1:1 Arik (27.), 2:1 Neffati (28.), 2:2 Kowalski (31.), 3:2 Njie (37.), 3:3 Arfai (44.), 4:3 Arik (90.+2 FE). Gelb-Rot: Pascali (Dersim/86.), Neffati (Dersim/90.+1).
TSV Altheim – SV 07 Geinsheim 1:2 (0:0). „Ein verdienter Auswärtssieg, der uns sehr gut tut“, jubelte Stuart Martinez nach dem Abpfiff. Dabei freute sich der sportliche Leiter des SV 07 über eine geschlossene Mannschaftsleistung und zwei Tore von Fabien Frick, der gleich nach der Halbzeit zum 1:0 traf. Altheim hatte dann eine Drangphase, setzte jedoch einen Foulelfmeter weit daneben. Nach dem 2:0 durch Frick ließ der SV 07 noch den Anschlusstreffer zu. „Aber am Ende haben wir alles wegverteidigt“, meinte Martinez erleichtert.
Tore: 0:1, 0:2 Frick (48., 64.), 1:2 Kozlu (73.).
SKV Büttelborn „fehlt es an der Einstellung“
FC 07 Bensheim – SKV Büttelborn 5:1 (3:0). „Es fehlte an der Einstellung, insbesondere in der ersten Halbzeit“, bedauerte SKV-Pressesprecher Ulrich Rein. „Was unverständlich ist, weil die Vorbereitung gut gelaufen ist.“ Nach einer hoffnungsvollen Anfangsphase, in der Jan Zimmermann gleich zweimal an den Innenpfosten köpfte, ließ jedoch das Zweikampfverhalten zu wünschen übrig. Bis zur Pause kassierte Büttelborn drei Gegentore – nicht alle unhaltbar. Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Amer Smajovic bei einem Foulelfmeter am Bensheimer Keeper und vergab direkt eine weitere Großchance. Erst in der Schlussphase gelang ihm noch ein Tor – da war die Partie längst gelaufen.
Gabi Wesp-Lange
Fußball Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
Acht Gegentreffer: Debakel für den SV Münster in Ginsheim
Fußball-Gruppenligist SV Münster steckt beim Spitzenreiter die höchste Saisonniederlage ein. Auch Alsbach, Griesheim und Altheim verlieren, während der SV Groß-Bieberau jubelt.
Darmstadt. Am ersten kompletten Spieltag der Fußball-Gruppenliga Darmstadt startete der SV Groß-Bieberau mit einem 3:2-Sieg über den FC Fürth. Dagegen unterlag Viktoria Griesheim der FSG Riedrode auf eigenem Platz mit 2:3. Auch der TSV Altheim patzte zuhause und unterlag dem abstiegsbedrohten SV Geinsheim mit 1:2. Ein Debakel erlebte der SV Münster beim Spitzenreiter VfB Ginsheim und kassierte eine 1:8-Niederlage. Eine starke Leistung zeigte der FC Alsbach beim Ligazweiten Dersim Rüsselsheim, unterlag aber durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 3:4.
SV Groß-Bieberau – FC Fürth 3:2 (1:0). Die erste Halbzeit stand ganz im Zeichen der Gastgeber, die durch Enders (28.) verdient in Führung gingen. Weitere Chancen, die Enders und Mendes hatten, wurden aber nicht genutzt. Pech hatte Enders mit einem Lattenschuss. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Groß-Bieberau am Drücker. Der zur Halbzeit eingewechselte Aktürk war es dann, der den Heimsieg mit einem Doppelschlag (78./81.) perfekt machte. Danach setzten die Gäste zwar alles auf eine Karte, doch konnten Gensel (85.) und Adamek (90.+3/Foulelfmeter) mit der letzten Aktion der Partie nur noch verkürzen.
Heimniederlagen für Viktoria Griesheim und den TSV Altheim
Viktoria Griesheim – FSG Riedrode 2:3 (1:2). Griesheim begann engagiert und hatte durch Stumpf wiederholt die Führung auf dem Fuß. Das erste Tor markierte aber Riedrodes Zbairi (12.). Zwar konterte Griesheims Bender (14.) schnell mit dem Ausgleich, doch erzielte Kilian (18.) die erneute Gästeführung. Trotz aller Bemühungen der Viktoria, bis zur Pause zum Ausgleich zu kommen, blieb es bei Riedrodes Führung. Nach der Pause blieb die Viktoria am Drücker, doch mangelte es in der Offensive an Durchsetzungskraft. Besser machten es die Bergsträßer, die ihre wenigen Chancen effektiv nutzten und durch Kilian (86.) zum 3:1 kamen. Das 2:3 von Aimene (90.+6) änderte an Griesheims Niederlage nichts mehr. Gelb-Rot: Asutay (90.+3/Riedrode).
TSV Altheim – SV Geinsheim 1:2 (0:0). Bereits im ersten Durchgang tat sich Altheim schwer. Die Gäste waren präsenter. Altheim versuchte sich mit seinen spielerischen Qualitäten, doch reichte das nicht, um torgefährlich zu werden. Nach dem Wiederanpfiff nutzte Geinsheims Frick (48.) einen kapitalen Abwehrfehler zum 1:0 für die Gäste. Auch das 2:0 von Frick (64.) entsprang einem groben Abwehrschnitzer. Unmittelbar darauf hätte Diara (65.) den Anschluss erzielen können, schoss einen Foulelfmeter aber neben das Tor. Erst als Kozlu (73.) zum 1:2 traf, wurde Altheim druckvoll und hatte Möglichkeiten zum Ausgleich. Geinsheim behielt in der Abwehr aber den Überblick und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. „Das war ein verdienter Gästesieg. Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“, befand TSV-Trainer Adis Ahmetovic.
Tiefschlag für den FC Alsbach in der Nachspielzeit
VfB Ginsheim – SV Münster 8:1 (4:0). „Das war ein absolut gebrauchter Tag“, meinte Münsters Trainer Naser Selmanaj. Stück für Stück wurde sein Team von Spitzenreiter zerlegt. Vor allem der fünffache Torschütze Maximilian Groß gab Münsters Abwehr immer wieder Rätsel auf. So war die Partie bereits zur Halbzeit entschieden. Das bemühen der Gäste misslang, nach der Pause den Schaden zu begrenzen. Am Ende stand Münsters bislang höchste Saisonniederlage. Die Torfolge: 1:0 Groß (12.), 2:0 Özer (30.), 3:0 und 4:0 Groß (35./40.), 4:1 Huther (47.), 5:1 und 6:1 Yildiz (58./69.), 7:1 und 8:1 Groß (72./85.).
Dersim Rüsselsheim - FC Alsbach 4:3 (3:3). Nur wenige Minuten fehlten Alsbach zu einem Teilerfolg in Rüsselsheim, der aufgrund der Spielanteile und Tormöglichkeiten durchaus verdient gewesen wäre. Vor allem im ersten Durchgang lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch und düpierten immer wieder und gegenseitig die gegnerische Abwehr. Der stark aufspielende FCA ging durch Karrer (17.) in Führung. Mit einem Doppelschlag von Arik (27./Handelfmeter) und Neffati (28.) drehte Dersim aber das Spiel. Alsbach brachte das nicht aus dem Takt, weil Kowalski (31.) ausglich. Auch das 3:2 durch Njie (37.) konterte Arfai (44.) per Kopfball zum 3:3. Nach dem Wiederanpfiff spielte der FCA mutig weiter. Pech hatte Schwalm (66.) mit einem Freistoß, der an die Latte ging. In der hektischen Schlussphase mussten Dersims Celebi (86.) und Neffati (90.+1) mit Gelb-Rot vom Platz. Der Tiefschlag für den FCA war der von Adamek (90.+3) verwandelte Foulelfmeter zu Dersims Sieg.
Michael Sobota

