verst 500 bearbeitetTSV Seckmauern II - SV Hummetroth II 1:4 (1:2)

Tore: 0:1 Gräf (23./FE), 0:2 Temirtzidis (35.), 1:2 Lechner (38./FE), 1:3 Gräf (55.), 1:4 W.Floros (84.)

Schiedsrichter: Mathias Räuber (Rodgau)

 

TSV Seckmauern II: Schäfer, Verst, F.Hener, Parokonnyi, L.Engel, Cetin, Klewar, Beutel, Wüst, Wagner, Lechner ---- (5.T.Raitz, 60.S.Hillerich, 75.Schübert,84.Kestler)

SV Hummetroth II: Jazwinski, Ucar, Altmeier, W.Flosos, Ludwig, Trizzino, Temirtzidis, Petri, Konjicija, Graf, O.Floros --- (---)

 

Vor dem Spiel erfährt Christian Verst eine Ehrung für 500 Spiele seiner Aktivenkarriere. Der heute 37 Jahre alte Verst tritt seit 1996 für den TSV Seckmauern gegen den Ball und war in seinen Mannschaften immer Stammspieler. Herausragend zur damaligen Zeit waren seine defensiven und kämpferischen Fähigkeiten - und sie sind es noch heute.

 

verst 500 beim einlaufen

Der fußballerische (Erfolgs)Weg von Verst zeichnete sich schon früh ab: in jungen Jahren wurde er einmal zum "Jugendspieler des Jahres" gewählt. Sehr früh debütierte er bei den 1A-Senioren und war danach nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken.

 

Zu den 500 Spielen wären sicherlich noch einige mehr hinzugekommen, wenn er sich nicht am 17.4.2016 in Neustadt ohne Einwirkung des Gegners so brutal schwer verletzt hätte (Schien- und Wadenbein gebrochen, Knöchel verschoben, Haut eingerissen). Wer die Bilder damals sah, für den grenzt es schon an ein Wunder, dass er nach dieser Horrorverletzung nochmals den Rasen betrat und immer noch kickt: Verst spielt auch heute in der 1B des TSV einen wichtigen Part. Es ist deshalb nicht utopisch, anzunehmen, dass er irgendwann auch noch an der 600-Marke kratzt. Christian Verst gilt auch bei seinen Gegnern als ungewöhnlich zweikampfstark, aber immer mit fairen Mitteln; für ihn ist "Foulspiel" ein Fremdwort.

Wir wünschen dem beliebten Eigengewächs des TSV weitere verletzungsfreie Jahre. 

(Uli Wagner)

 

16 tabelle hummetroth 2

 (Bericht zum Spiel: Christian Verst)

Das Spiel beginnt mit viel Druck von Seckmäurer Seite. Unsere 1B ist sofort im Spiel und erarbeitet sich wunderbar herausgespielte Chancen. In der 7. Minute hat Niklas Lechner aus 14m die erste Großchance auf dem Fuß, endet aber am linken Pfosten. In Minute 8 schießt Verst aus 20m an den gleichen Pfosten, den zurückgeprallten Ball verwertet Wüst mit dem Kopf. Allerdings hebt der Schiri hier dem Arm und entscheidet auf Abseits.

 

Seckmauern drückt weiter auf das erste Tor. Theo Raitz spielt Josh Klewar frei, der vollendet zum 1:0. Doch auch dieser Jubel wird vom Abseitspfiff gebremst. Kurz danach vergibt Klewar die nächste Großchance. Nach einem Eckball in der 21. Minute kommt der Ball in den Rückraum zu Lukas Beutel, der schlenzt den Ball mit viel Gefühl an die Latte. Nun rauft man sich auf dem Platz schon die Haare und fragt sich, ob Fortuna heute kein blaues Trikot trägt.

 

Nun kommt Hummetroth zum ersten Mal in die Nähe des Seckmäurer Kastens. Im Zweikampf mit Lukas Engel kommt es dann zu einem dankbar angenommen Foul im 16er. Morten Gräf schließt sicher zum 0:1 ab. Doch Seckmauern bleibt am Drücker und lässt sich nicht unterkriegen. Felix Hener schließt nur sieben Minuten später ab, Latte und wieder kein Tor. Auf der anderen Seite wird ein Eckball in den Rückraum geklärt. Wassili schließt ab, Latte und von dort aus zum 0:2 ins Tor.
Vor der Pause kommt Seckmauern dann nach einem Foul an Niklas Lechner zu seinem Treffer des Tages. Lechner vollendet den fälligen Elfmeter zum 2:1.

 

Nach der Pause wird das Spiel etwas ausgeglichener. Beide Teams kommen immer wieder zu gefährlichen Strafraumszenen. Auf der Seite der 1B verpasst Lukas Engel eine Hereingabe von Wüst. Verst schießt nach Dribbling knapp über den Kasten und bekommt den Ball in der nächsten Aktion aus 5m nicht am Torwart vorbei. Der stets bemühte Klewar und Ruslan können ihre Angriffe auch nicht verwerten. Bei Hummtroth beschäftigt Gräf unsere Abwehr nun immer mehr. Einen Angriff schließt er trocken zum 3:1 ab. Bei einem weiteren langen Ball holt der heute starke David Schäfer, Gräf unsanft von den Beinen. Den fälligen Elfmeter verwandelt Floros zum 4:1.

 

Hummetroth reiste heute mit nur 11 Spielern an, 4-5 davon allerdings aus dem Hessenliga Kader. Unsere Reserve hat gut gespielt und gut gekämpft. War immer mindestens auf Augenhöhe, aber der Ball wollte heute nicht über die Linie gehen.
Nächste Woche in Rothenberg sollten wieder Punkte geholt werden, um mit ausreichend Polster in das Spiel gegen Michelstadt gehen zu können.

 


 

(aus echo-online.de)

SG Sandbach sichert sich Herbstmeisterschaft in der A-Liga

Die SG Sandbach dominiert gegen KSG Vielbrunn und sichert sich die Herbstmeisterschaft der Kreisliga A Odenwald. Auch Sensbachtal, Erbach und Michelstadt fahren klare Siege ein.

 

ODENWALDKREIS. Die SG Sandbach setzt mit dem 6:1-Erfolg gegen Verfolger KSG Vielbrunn ein klares Ausrufezeichen und bleibt unangefochten an der Tabellenspitze der Kreisliga A Odenwald. Zwei Spieltage vor der Winterpause machen die Sandbacher die Herbstmeisterschaft klar.

 

TSV Seckmauern II – SV Hummetroth II 1:4 (1:2). Bereits in der ersten Hälfte war Seckmauerns Trainer Eduard Fuchs nicht einverstanden mit dem 1:2-Rückstand: „Wir waren die etwas stärkere Mannschaft, können, müssen vielleicht sogar führen. Stattdessen liegen wir hinten, weil wir unsere Chancen nicht konsequent genug nutzen“, sagte Fuchs. Morten Gräf (23.) sowie Wassilos Termirtzidis (34.) schossen Hummetroth in Front. Nicklas Lechner (38.) stellte den Anschluss her. Nach der Pause ließ Seckmauerns Elf spürbar nach und Hummetroth konterte schulbuchmäßig: Morten Gräf (55.) und Waios Floros (84.) machten den Auswärtssieg fix.

 

TSV Höchst II – Türk Beerfelden 4:1 (2:1). TSV-Trainer Oliver Schwarz berichtete von einem anfangs offenen Spiel, in dem es über den Kampf ging. Fatik Sevindik (11.) sorgte für die Türk-Führung. Yannick Muth (15.) und Kai Oliver Heckler (31.) egalisierten für die Höchster. „Wir kamen in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, zerfahren war es dennoch. Aber wir spielten mehrere gute Chancen heraus und zwei davon nutzte Kai Oliver Heckler (75., 80.) zum klaren Heimsieg“, so Schwarz.

 

Türk Breuberg – TSV Sensbachtal 1:7 (1:3). Nach fünf Minuten führte plötzlich der zuletzt so gebeutelte Breuberger Club durch das Tor von Büyamin Duran (5.). Aber der Druck der spielerisch besseren Sensbachter wuchs: Zur Pause lag der TSV bereits mit 3:1 vorne: Noah Ulrich (15., Foulelfmeter), Dino Topolovic (27.) und Ahmet Delicali (30.) waren zur Stelle. Türk hielt bis in die Schlussphase engagiert dagegen. Die weiteren Treffer gelangen Bugra Kocahal (72., 77.) Dino Topolovic (81.) und Joshua Stöckbauer (85.).

 

SG Sandbach – KSG Vielbrunn 6:1 (3:0). Anfangs trat Vielbrunn überzeugend auf. Doch schon nach einer Viertelstunde war beim Gast die Luft draußen, Eddi Mocanu (18.), Luca Wirth (26.) sowie Dennis Uhrig (35., Nachschuss beim Elfmeter) nutzten ihre Chancen zur klaren Führung. Erneut Dennis Uhrig (53.), Nikolas Laumann (60.) und Walther (70.) erhöhten, ehe Roman Schiedlowski (72.) das einzige Vielbrunner Tor markierte. „Weil wir gut kombinierten, war es auch ein absolut verdienter Sieg“, so Achatzi in der ersten Bewertung.

 

Reichelsheim gelingt Derbysieg gegen Nieder-Kainsbach

SG Nieder-Kainsbach – KSV Reichelsheim 0:1 (0:1). Berdan Kocahal (12.) besorgte die Reichelsheimer Halbzeitführung. „Der KSV startete gut in das Derby, führte nicht unverdient“, befand Fabian Daum. In den 15 Minuten vor der Pause machten die Kainsbacher Druck, aber ohne daraus Kapital zu schlagen. Richtig gute Chancen besaß die SG in Abschnitt zwei: Simon Adelbergers Kopfball, der gegen den Pfosten klatschte, und Matthias Bergmanns Alleingang auf das Reichelsheimer Tor blieben nicht vom Erfolg gekrönt und so gewannen hoch engagierte Reichelsheimer, die enormen Willen zeigten.

 

VfL Michelstadt gewinnt klar gegen SG Rothenberg
FSV Erbach – SV Gammelsbach 4:0 (1:0). El Kadin Agrimi (41.), Malik Nickel (69.) und Nikita Klassen (74., 85.) besorgten die Tore für den Heimsieg der FSV. „Erbach gewann hochverdient. Bei uns war heute der Wurm drin, es lief nur wenig zusammen. Wir haben einfach zu geringen Zugriff bekommen“, berichtete Gammelsbachs Thomas Gruber.

 

FC Finkenbachtal – FV Mümling-Grumbach 2:2 (1:1). Der FC hatte lange Zeit die besseren Karten: Nach den Toren von Marlon Werrmann (9.) und Rouven Laumann (62.) führte der FC jeweils. Doch Norman Besler (41., 90. +4) glich jeweils aus. Besonders der Treffer zum 2:2 war strittig, weil nach abseitsverdächtiger Position der Gast einen Freistoß zugesprochen bekam, den die Grumbacher zum Torerfolg nutzten. Gelb-Rot: Dominik Rupcic (85.) und Ilija Rupcic (90.+5, beide FC).

 

VfL Michelstadt – SG Rothenberg 6:0 (4:0). „Das war ein starker Start von uns. Wir hatten klare Feldvorteile, weil wir auch spielerisch überzeugten“, informierte Holger Sievers (VfL). Auch zur zweiten Hälfte kam der VfL besser aus der Kabine, erhöhte auf 5:0 und kontrollierte anschließend das Geschehen. „In den letzten zehn Minuten ließ unsere Konzentration nach, und da fiel auch der späte Gegentreffer.“ Das Eigentor von Andre Zimmermann (2.), Leon Gürtler (4.), Fabian Hörr (23.), Luca Adrian (34.), Christopher Hörr (53.) und Jason Wins (58.) schossen den VfL zu einem ganz wichtigen Erfolg im Aufstiegsrennen. Nils Schmidt (89.) mit dem 1:6.

 

Thomas Nikella

 

 

 

 

 

 

tsvseckmauernfan12_5_bilder_1200px.jpeg

TSV-Partner

FairPlay