Nur gut, dass die Reserve bei Personalnöten meist auf AH-Spieler zurückgreifen kann. Gegen Sandbach hilft Christopher Brill (li) aus, der hier den Sandbacher Ramazan Colayir bei der Ballmitnahme hindern will. Mit der Nummer 5: Ruslan ParokonnyiTSV Seckmauern II – SG Sandbach 1:5 (1:1)
Tore: 0:1 Uhrig (18.), 1:1 Wüst (32.), 1:2 Colayir (52.), 1:3 Mocanu (66.), 1:4 Wirth (72.), 1:5 Yildirm (90.)
Schiedsrichter: Patrick Kallenberg (Seligenstadt) - Zuschauer: 90
TSV Seckmauern II: Zatocil, L.Engel (72.N.Schwinn), T.Raitz (84.Schübert), Brill, Richter, A.Fuchs, Parokonnyi, Arnheiter, Verst, Wüst (80.de Champris), D.Raitz (57. Lechner)
SG Sandbach: Nguyen, Babayigit, Uhrig, Hallstein, Wirth, Schadt, Chriac, Colayir, Seiter, Hansmann, Yildirim - (55.Mocanu, 55.Zumkeller, 63.Goekcen)
Solange die Kräfte noch im grünen Bereich waren, konnte die ersatzgeschwächte Reserve dem designierten Meister Paroli bieten und gut mithalten. Das zeigte das überraschende 1:1 zur Halbzeit. Zwar vergab Sandbach auch in den ersten 45 Minuten viele klare Chancen, das Spiel selbst jedoch war in etwa ausgeglichen.
Auch nach der Pause ließ die SG erst noch einige Chance liegen, bevor Ramazan Colayir den Chancenwucher durchbrach (52.). Danach spielten die Gäste souverän auf. Trotzdem wäre Seckmauerns Nico Arnheiter mit einem 16m-Schuß beinahe der Ausgleich geglückt. (64.). Das entscheidende 1:3 kurze Zeit später fiel definitiv zu leicht (66.). Beim 1:4 durch einen 30m-Freistoß fiel der Ball in den letzten Metern wie ein Sack ins Tor, darf aber so ebenfalls nicht fallen (72.). In dieser Phase war die Reserve zwar bemüht, Sandbach ließ aber nichts mehr zu. Durch das 1:5 in der Schlußminute sieht die Niederlage für die Reserve wie ein Debakel aus, was der Spielverlauf aber nicht hergibt.
Seine Premiere im Dress Seckmauerns feierte Blitz-Neuzugang Ernest de Champris vom VfB Westend II (Kreisliga C Wiesbaden).
(aus echo-online.de)
Fußball Odenwald
SV Hummetroth II und VfL Michelstadt weiter um Relegation
Der Tabellenführer SG Sandbach gibt sich keine Blöße und steht kurz vor der Meisterschaft in der A-Liga Odenwald. Dahinter bleibt es spannend. So liefen die Spiele.
ODENWALDKREIS. Der Kampf um den Platz für die Aufstiegsrelegation in der A-Liga Odenwald geht in die nächste Runde: Der SV Hummetroth II siegte souverän beim TSV Senbachtal und bleibt damit vier Punkte vor dem VfL Michelstadt, der wiederum seine Hausaufgaben erledigte und Mümling-Grumbach gleich sechs Tore einschenkte. Spitzenreiter SG Sandbach fehlt zur Meisterschaft nur noch ein Sieg
TSV Höchst II – FC Finkenbachtal 0:4 (0:3). Erneut gelang es dem abstiegsgefährdeten FC, mit einem kontrollierten Risiko und guter Restverteidigung den Weg zu einem wertvollen Auswärtssieg zu finden. „Wir haben gar nicht so schlecht gespielt, wie es das Ergebnis vielleicht vermuten lässt, hatten gerade in der ersten Hälfte mehr den Ball und die Spielkontrolle“, übermittelte Jens Krätschmer vom TSV. Die Durchschlagskraft sprach dennoch für Finkenbach: Marlon Werrmann (9.), Rouven Laumann (22.) und Benedikt Hering (37.) schossen den FC zur klaren Halbzeitführung. Entscheidend war letztlich, dass es den Höchstern in der zweiten Hälfte nicht gelang, Druck aufzubauen. Stattdessen erhöhte Stefan Walther (73.) für den Gast. „Die Gäste machten einfach mehr aus ihren Möglichkeiten“, so Krätschmer abschließend.
SG Sandbach dreht nach der Halbzeit auf
TSV Seckmauern II – SG Sandbach 1:5 (1:1). Den schnellen Rückstand von Co-Spielertrainer Dennis Uhrig (18.) egalisierte Benjamin Wüst (32.) noch vor dem Seitenwechsel. „Ja, wir haben gut angefangen und engagiert dagegengehalten. Aber der Gast hatte schon da die besseren Chancen“, befand Uli Wagner (TSV). Das Spiel bekam Schlagseite, als Ramazan Colayir (52.) die SGS früh nach der Pause mit 2:1 in Führung brachte. „Wir haben lange gut mitgehalten, aber am verdienten Sandbacher Sieg war nicht zu rütteln.“ Eduard Mocanu (66.), Luca Wirth (72., direkter Freistoß) und Mehmet Yildirim (90.) sattelten für starke Sandbacher nochmals drauf.
SG Nieder-Kainsbach – FSV Erbach 0:3 (0:1). „Wir waren heute personell nicht gut aufgestellt“, schickte Fabian Daum (SG) voraus. Die Gäste dominierten den Ballbesitz, während sich die Kainsbacher auf Konter auslegten. In der 35. Minute nutzte Dominik Neff einen Foulelfmeter nicht zum möglichen 1:1. Auch Erbachs Burgio (48.) versemmelte einen Elfmeter, ehe seine Mitspieler den Sieg klarmachten. „Erbach war aktiver und spielstärker“, ordnete Daum ein. Für Erbach schossen Burgio (23.), Uslu (66.) und El Agrimi (71.) die Tore zum überraschend klaren Gästesieg.
VfL Michelstadt – FV Mümling-Grumbach 6:2 (4:2). „Wir sind gleich konzentriert gestartet, holten uns die Spielkontrolle und belohnten uns auch mit drei Toren“, sagte Holger Sievers (VfL). Dass die Grumbacher nicht im Vorbeigehen geschlagen werden konnten, zeigte der Doppelschlag, der zum 2:4-Anschluss zum Seitenwechsel führte. „In der zweiten Hälfte machte es der Gast defensiv besser und wollte mit Nadelstichen zum Abschluss kommen. Nur gut, dass unsere Mannschaft noch zweimal nachlegte und die Spielkontrolle behielt.“ Torfolge: 1:0 Luca Adrian (11.), 2:0 Maximilian Rieker (19.), 3:0 Nisha Wagner (36.), 3:1 Patrick Besler (36.), 4:1 Jason Wins (41.), 4:2 Leon Belt (42.), 5:2 Christopher Hörr (47.), 6:2 Nisha Wagner (84.).
TSV Sensbachtal – SV Hummetroth II 1:4 (0:3). „Geschlagen hat uns heute die individuelle Klasse des Gegners“, sagte Karlheinz Neuer (TSV). „Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn wir unsere anfänglich guten Chancen genutzt hätten.“ In der neunten Minute kam Noah Ulrich zentral frei zum Schuss, doch der Ball landete ebensowenig im Gästetor, wie zwei, drei weitere Chancen. „Nach dem dritten Gegentreffer verloren wir den Zugriff auf das Spiel.“ Morten Gräf (4.), Omaid Tashin (15., 50.) und Waios Floros (77., Foulelfmeter) trafen für den SVH II, Luis Häfner (80.) für den TSV.
Breuberg mit überraschendem Punktgewinn in Vielbrunn
KSG Vielbrunn – Türk Breuberg 2:2 (1:1). Überraschung im Höhenort, wo Breubergs Chancen eigentlich gering eingeschätzt wurden, doch die Gäste lieferten eine kämpferisch bemerkenswerte Vorstellung und verteidigten schon lange nicht mehr so stark. Okan Filiz (16.) brachte die KSG in Front, ein Vielbrunner Eigentor egalisierte noch vor der Pause. Von der starken Frühphase der ersten Hälfte war nach dem Seitenwechsel nicht mehr allzu viel zu spüren: „Wir haben aufgehört, Fußball zu spielen. Während Breuberg nie aufsteckte und durch Buenyamin Duran (70.) in Führung ging“, berichtete Martin Reinartz (KSG). Schließlich gelang Mark Schulze (89.) noch der Ausgleich
Thomas Nikella