19a fc fuerth luca mit torchanceEine der wenigen Tormöglichkeiten des TSV: Luca Siebenlist verzieht knapp (41.)FC Fürth – TSV Seckmauern 10:0 (4:0)
Tore: 1:0 Turzer (17.), 2:0 Schmidt (23.), 3:0 Schmidt (30.), 4:0 Gebhardt (45.), 5:0 Gebhardt (54.), 6:0 Landzettel (63.), 7:0 Nerabi (69.), 8:0 Jaija (78.), 9:0 Jaija (84.), 10:0 Adamek (85.)
Schiedsrichter: Rajinder Mahey (Frankfurt/Main) - Zuschauer: 150

 

FC Fürth: Dahlke, Knauer, Kaffenberger, Landzettel, Turzer, Schmidt, Steinmann, Nerabi, Adamek, Gärtner, Gebhardt – rein: Yapicilar (58.), Ernst (58.), Gebauer (61.)
TSV Seckmauern: Zatocil, Strebel (46.Arnheiter), D.Hener, Beck, T.Eckert, L.Siebenlist (55.Alili), Oppermann, Toch, J.Fuchs, D.Prostmeyer, Klewar (63.M.Raitz)

 

Es ist eine fürchterliche Abreibung, die Seckmauern beim FC Fürth erhält. Mit 0:10 geht man beim Tabellenfünften der Gruppenliga unter. Obwohl Keeper Markus Zatocil hält, was zu halten ist, steht am Ende die höchste Pflichtspiel-Niederlage des TSV Seckmauern seit Kriegsende.
Es ist mehr als ein Klassenunterschied, der sich in Fürth auftut. Während die TSV-Spieler über 90 Minuten wie gelähmt über den Platz laufen, bringt der Gegner die Schnelligkeit seiner überragenden Offensive wirkungsvoll auf den Platz.

 

Bei Seckmauern zeigt dagegen kein Spieler Normalform. Auch Neuzugang und Hoffnungsträger Danielle Toch enttäuscht, an ihm läuft das Spiel gänzlich vorbei. Einige wenige versuchen, mit kämpferischem Einsatz dagegenzuhalten und etwas für das Spiel zu tun (Beck, Oppermann, J.Fuchs). Das Resultat fällt mit drei Torchancen aber recht mager aus.

 

Man muss aber auch konstatieren, dass es den TSV zum Rückrundenauftakt personell richtig schlimm erwischt hat. Und hier leidet besonders die Abwehr. Ohne die bisher gut harmonierenden Ersatz-Innenverteidiger Hakan Calis und Phil Stapp (mit Marvin Friedrich und Tim Zöller fehlen immer noch die beiden Kreuzbandverletzten) und ohne Joel Prostmeyer sieht es defensiv von Beginn an schlecht aus. Und diese defensive Schwächung nutzt der FC gnadenlos aus. Die Bälle werden in der FC-Abwehr seelenruhig so lange hin und her gepasst, bis die Stürmer in Position gelaufen sind. Darauf folgen meist Diagonal- oder Steilpässe, aus denen dann insgesamt acht der zehn Tore entstehen. Total einfach für den FC, total schmerzhaft für Seckmauern.

 

Im Sturm muss man auch auf Torjäger Joshua Diehl verzichten. Dieser hätte heute aber ebenfalls einen schweren Stand gehabt, da das Mittelfeld praktisch ein Totalausfall war.

 

Nachfolgend die drei Tormöglichkeiten des TSV:
Luca Siebenlist verzieht zweimal freistehend: einmal meilenweit aus 16m (4.), dann knapper aus 12m (41.). Danach hat FC-Keeper Tom Dahlke ein Problem: nach einem 40m-Freistoß von Jannik Beck muss er per Parade zur Ecke klären (70.). Der Gegner lässt aber ebenfalls noch Chancen liegen. Die größte davon vergibt Jan Gebhardt, der einen Querpass aus 5m mittig über das leere Tor schießt (56.). Nach dem 10:0-Erfolg ist das aber leicht zu verschmerzen.

 


 

17a tabelle fc fuerthFußball Odenwald
TSV Seckmauern geht in Fürth unter

In der Gruppenliga Darmstadt hat der TSV Seckmauern ein Debakel erlebt. Gegen den FC Fürth setzte es eine 0:10-Niederlage. Trainer Oppermann glaubt dennoch an den Klassenerhalt.

 

Fürth. Heftige Klatsche für den TSV Seckmauern in der Gruppenliga Darmstadt: Die Odenwälder wurden beim FC Fürth im ersten Saisonspiel des Jahres mit 10:0 (4:0) in ihre Einzelteile zerlegt.

 

TSV Seckmauern hoffnungslos in Fürth unterlegen
„Das war eine indiskutable Leistung – mannschaftlich und individuell. Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt“, erklärte TSV-Spielertrainer Lucas Oppermann. Gleichzeitig stand Seckmauern aber auch vor der Herkulesaufgabe, alle vier nominellen Innenverteidiger ersetzen zu müssen. Trotzdem bot sich den Odenwäldern nach einer knappen Viertelstunde die Gelegenheit durch Luca Siebenlist auf die Führung, doch der Kapitän verzog. Kurz darauf besorgte Philipp Turzer per Direktabnahme die Führung für den Aufsteiger aus dem Weschnitztal.

In der Folge erhöhte David Schmidt per Doppelpack (23./30.), ehe Jan Gebhardt mit dem Pausenpfiff auf 4:0 stellte. „Fürth hat sehr unaufgeregt den Ball laufen lassen und alle Treffer schön herausgespielt“, befand TSV-Sprecher Uli Wagner. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Bild unverändert und der FC zeigte sich gegen ein überfordertes Seckmauern weiter in Torlaune. Gebhardt schoss zehn Minuten nach Wiederbeginn zum 5:0 ein und vergab kurz darauf noch die riesige Gelegenheit auf seinen dritten Treffer.

Dafür traf Nils Landzettel zum 6:0 (63.), ehe Jusef Nerabi auf 7:0 stellte (73.). Die Schlussviertelstunde sollte dann noch bitterer für den TSV werden: Dem Doppelschlag von Fisnik Jaija (76./84.) folgte durch ein Traumtor von Andreas Adamek (85.) noch der zehnte Treffer, der den zweistelligen Endstand markierte. Einen möglichen Ehrentreffer per Freistoß von Jannik Beck verhinderte FC-Schlussmann Tom Dahlke mit starker Parade.

 

Trainer Oppermann dennoch vom Klassenerhalt überzeugt
„Bei dieser Leistung können wir nicht von Gruppenliga-Tauglichkeit sprechen. Unsere taktische Disziplin und vor allem das Passspiel waren unterirdisch“, kritisierte Oppermann. Zudem habe der FC aber auch einen überragenden Tag erwischt und „eine gewaltige Wucht“ entwickelt. Trotz des „heutigen zwei Klassenunterschieds“ gibt sich der TSV aber nicht geschlagen und möchte nächste Woche im direkten Duell mit Abstiegskonkurrent SG Wald-Michelbach ein anderes Gesicht zeigen. „Fürth war heute zwar deutlich zu groß für uns, aber ich bin trotzdem vom Klassenverbleib überzeugt“, erklärte Oppermann.

Florian Mehm

 


 

Fußball Bergstraße
FC Fürth feiert ein Schützenfest gegen Seckmauern

Im Nachholspiel der Fußball-Gruppenliga schenkt der FC Fürth dem TSV Seckmauern und Ex-Trainer Oppermann zehn Stück ein. FSG Riedrode festigt Rang drei gegen enttäuschenden FC 07.

 

Bergstraße. Ein fußballerisches Offensivfeuerwerk hat der FC Fürth im Nachholspiel der Fußball-Gruppenliga gegen den TSV Seckmauern abgebrannt und mit dem 10:0 seine Ambitionen untermauert. Höher hatte Fürth zuletzt im Oktober 2024 gewonnen, 11:0 gegen den FC Sportfreunde Heppenheim in der Kreisoberliga-Meistersaison. Die FSG Riedrode festigte mit dem Derbysieg über den FC 07 Bensheim Rang drei.

 

FC Fürth – TSV Seckmauern 10:0 (4:0)
Die Gastgeber erwischten einen Traumstart raus aus der Winterpause und rein ins Rennen um den Aufstieg – ausgerechnet gegen die Mannschaft ihres Ex-Trainers Lucas Oppermann. „Es hat einfach alles geklappt“, sagte FCF-Betreuer Frank Poth: „In der Winterpause hat sich bereits herauskristallisiert, dass die Mannschaft weiß, um was es geht.“ Und die Fürther hatten tatsächlich mächtig Spaß am Toreschießen. Andreas Adamek wurde zur Bank, was die Vorlagen betraf. Und auch Neuzugang David Schmidt kam ordentlich ins Rollen. „Alle Tore waren super herausgespielt“, so Poth. Tore: 1:0 Turzer (17.), 2:0, 3:0 Schmidt (23., 30.), 4:0, 5:0 Gebhardt (45., 54.), 6:0 Landzettel (63.), 7:0 Nerabi (68.), 8:0, 9:0 Jaija (76., 84.), 10:0 Adamek (85.). – Zuschauer: 120. – Beste FCF-Spieler: geschlossene Leistung.

 

FSG Riedrode – FC 07 Bensheim 5:0 (3:0)
Die souveränen Gastgeber ließen den Drittletzten nicht zur Entfaltung kommen. Leon Münch mit Doppelpack brachte die FSG früh auf Erfolgskurs. „Bensheim hatte in der ersten Halbzeit keine Torchance“, beobachtete Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der Riedroder. Mit Wiederanpfiff wurde Nullsieben besser, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. „Wir haben unser Spiel duchgedrückt“, lobte Göck. Und es war ein würdiges Abschiedsspiel für Leistungsträger Timo Klauder, der für drei Jahre zum Studium nach Innsbruck geht. Göck: „Menschlich wie sportlich müssen riesengroße Fußstapfen gefüllt werden.“ Auf 07-Seite war die Enttäuschung groß. „Das haben wir nicht erwartet“, sagte Trainer Constantin Renner mit Blick auf den Larifari-Auftritt: „Mit der Zahl an Fehlern kann man kein Spiel in der Gruppenliga gewinnen.“ Tore: 1:0, 2:0 Münch (17., 23.), 3:0 Akcan (37.), 4:0 Salzmann (77.), 5:0 Maduka (80.). – Schiedsrichter: Schulze (FC Marxheim). – Zuschauer: 180. – Beste Spieler: Münch, Salzmann/keine.

 

FC Alsbach – SV Fürth 2:2 (1:1)
Der Punkt bringt die beiden abstiegsbedrohten Teams nicht wirklich weiter. Die Fürther feierten allerdings einen gefühlten Sieg, lagen sie in der Nachspielzeit doch noch 1:2 zurück. Dann aber erzielte Chris Diefenbach das 2:2 quasi mit dem Schlusspfiff. Damit machte der Ausnahmetorjäger seinen Patzer aus der ersten Minute der Nachspielzeit wett, als er einen Elfer verschoss. „Chris ist vom Punkt eigentlich extrem sicher“, sagte SV-Trainer Jochen Ingelmann. FCA-Keeper Nikolas Bonias aber hatte die richtige Ecke geahnt. Aber dank „Diefenbach Special“ hat sich Fürth „für unsere starken letzten 15 Minuten belohnt“, sagte Ingelmann, forderte aber zugleich: „Wir müssen Wege finden, Spiele zu gewinnen.“ Denn einmal mehr leistete sich der SVF einfache Gegentore und war nicht in der Lage, eine Führung auszubauen. Tore: 0:1 Dolicanin (10.), 1:1 Dörr (37., Foulelfmeter), 2:1 Luke Schwalm (63.), 2:2 Diefenbach (90+5-). – Schiedsrichter: Reuben (Kelsterbach). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot für Luis Schwalm (68., FCA), Meckern; FCA-Keeper Bonias pariert Foulelfmeter (90.+1). – Beste Spieler: Lohmann/Elenberger. (jz/kar/maz/ü)

 

Jan Zehatschek und Redaktion

 


 

Fußball Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
SV Münster verdient sich gegen Griesheim den Ausgleich

Fußball-Gruppenligist SV Münster kommt spät, aber verdient zum Ausgleich gegen Viktoria Griesheim. Auch der FC Alsbach spielt remis, während der TSV Altheim zu deutlich verliert.

 

Darmstadt. In der Fußball-Gruppenliga ist die Winterpause für einige Vereine bereits beendet, weil Nachholspiele auf dem Programm standen. Dabei trennten sich im Abstiegsderby der FC Alsbach und der SV Fürth mit einem 2:2. Ebenfalls unentschieden spielten der SV Münster und Viktoria Griesheim. Die TS Ober-Roden setzte sich mit 4:1 gegen den TSV Altheim durch.

 

FC Alsbach – SV Fürth 2:2 (1:1). Die Gäste begannen konzentriert und druckvoll. Das Fürther 1:0 von Dolicanin (10.) war die Folge. Alsbach arbeitete sich in die Partie hinein und kam durch Schwalm zu einer guten Möglichkeit. Nach einer halben Stunde hatte Alsbach mehr Spielanteile und konnte viele Zweikämpfe für sich entscheiden. Folgerichtig fiel dann auch der Ausgleich, den Dörr (36.) per Foulelfmeter erzielte, nachdem Turcanu regelwidrig im Fürther Strafraum zu Fall gebracht worden war. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das druckvolle Spiel der Gastgeber fort. Arfai (54.) verpasste die Führung nur knapp. Danach war es Luke Schwalm (63.), der nach einem Eckball von Kappermann den Ball über die Torlinie zum 2:1 stocherte. Ein Rückschlag für den FCA war die Gelb-Rote Karte gegen Luis Schwalm (68.). Turcanu (80.) hätte die Partie für die Gastgeber entscheiden können, doch landete sein Schuss an der Torlatte. In der turbulenten Schlussphase hielt FCA-Schlussmann Bonias einen Foulelfmeter (90.+1), doch gelang den Gästen mit der letzten Aktion im Spiel durch Diefenbach (90.+5) doch noch der Ausgleich.

 

Huther verpasst Siegtreffer des SV Münster knapp
SV Münster – Viktoria Griesheim 1:1 (0:1). Die Anfangsphase der Partie wurde von Münster beherrscht. Die wohl beste Chancen der ersten halben Stunde hatte Korndörfer (21.), der mit einem Schuss die Torlatte traf. Danach kam Griesheim besser ins Spiel und erarbeitete sich Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Stumpf (38.) zur Gästeführung. Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Viktoria zunächst am Drücker, ohne aber gefährlich zu sein. Mit zunehmender Spielzeit bekam der SVM wieder Oberwasser und Möglichkeiten. Der eingewechselte Huther (81.) war es dann, der den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich für Münster erzielte. In der Nachspielzeit verpasste Huther den Siegtreffer nur knapp. „Unter dem Strich geht das Remis in Ordnung, obwohl wir über das ganze Spiel gesehen die besseren Torchancen hatte“, meinte Münsters Trainer Naser Selmanaj.

 

TSV Altheim kann selbst Elfmeter nicht nutzen
TS Ober-Roden – TSV Altheim 4:1 (1:1). Erst in der Schlussphase stellte Ober-Roden den zu hoch ausgefallenen Sieg sicher. Zu Beginn der Partie waren die Gastgeber bei Standards gefährlich, während aus dem Spiel heraus nicht viel passierte. Altheim konnte aber gut dagegen halten und ging durch Altan (25.) sogar in Führung. Ober-Rodens El Mard (34.) markierte den Ausgleich. Im zweiten Durchgang hätte Altheim die Partie für sich entscheiden müssen, doch scheiterten Kozlu an der Latte und Odeh frei vor dem Tor. Die beste Chance für Altheim hatte Kozlu (71.), doch schoss er einen Foulelfmeter über das Tor. Die Tore von Roth (76.) und El Mard (78./87. mit Foulelfmeter) bescherten der TSO dann den schmeichelhaften Erfolg. „Da war mehr drin, obwohl uns wichtige Spieler gefehlt haben“, sagte Altheims Trainer Adis Ahmetovic.

Michael Sobota